Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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arte-Typosafari: Mit Schriftgestaltern durch Europas Städte

Typografie ist unheilsam, aber nicht tödlich: arte creative startet die Typosafari mit Erik Spiekermann, der durch Berlin führt. mehr

Fonts Frites – Typoreise Belgien

Längst hat Belgien nicht mehr nur avantgardistisches Modedesign zu bieten, sondern auch eine spannende kunstaffine Typografie- und Grafikdesignszene.

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Ist Fontstand eine faire Alternative?

Ein Kommentar zum Thema Abomodelle von Ludwig Übele, Typedesigner aus Berlin …

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Tribute to Paul

An der Hochschule Mainz entstanden 22 tolle Plakate rund um Paul Renner und seine Futura. mehr

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My Type of Beer

Warum nicht mal Bierdosen als Schriftmuster nutzen fragt sich Alec Hughes und setzte die Idee gleich in die Tat um. mehr

Freundlich robust

Aspen, die neue serifenlose Schrift von Ludwig Übele ist markant und robust, aber auch freundlich und warm. mehr

Ciudad: Eine Schrift wie eine moderne Stadt

Wie das Studio Blok Design aus Toronto gemeinsam mit dem Berliner Typografen Georg Seifert eine Schrift für Mexikos größtes und spektakulärstes Bauprojekt Ciudad Futura entwarf … mehr

Kostenloser Teamwork-Font

Viele Köche verderben den Brei heißt es. Viele Typedesigner können aber durchaus eine tolle Schrift gestalten. mehr

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»Ich hätte nicht für jeden Job meine Selbständigkeit an den Nagel gehängt.«

Seit Anfang August arbeitet Nina Stössinger als Senior Typeface Designer bei Tobias Frere-Jones in New York. Ein Traumjob, freut sich die Deutsch-Schweizerin, die die letzten Jahre in Den Haag lebte. mehr

Historischer Typo-Film wiederbelebt

Wer weiß heute schon noch wie Bleisatzschriften geschnitten wurden. Ein alter Film zeigt es. mehr

Kult-Foundry Emigre Inc. macht dem Letterform Archive Riesengeschenk

Mit dem Apple Macintosh begann der Aufstieg der legendären Typefoundry Emigre in Berkeley, jetzt hat sie ihren historischen Bestand dem Letterform Archiv vermacht – viele interessante Schätze inklusive. mehr

Kurvige Dreiecke

Eine expressive Serifenschrift kommt von Benoît Bodhuin aus Frankreich.  mehr

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Der Type Directors Club hat entschieden! Das Best-of Type & Design 2016 – Teil 1

Wir zeigen exklusiv, was der genauso exklusive Type Directors Club New York in diesem Jahr auszeichnete. Das geht weit über Schriften hinaus und ist ein Best-of an Corporate Designs, an Plakaten, die mitten ins Auge treffen und überlebensgroßen Installationen.

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Typografie-Tipps: Zahlen und Nummern

Wie war das noch einmal genau mit den Zahlen und Nummern? mehr

Hannes im Osternest

Noch bis zum 24. März gibt es die Schriftcollection des Berliner Typedesigners Hannes von Döhren für 99 Euro. mehr

Ein Hoch auf die Ingenieure

Denn sie inspirierten Christoph Koeberlin zur Schriftfamilie Fabrikat. mehr

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Die Welt von Fontfabric – Klar und Geometrisch

Fontfabric – das klingt nach einem großen Distributor mit zahlreichen Mitarbeitern. Weit gefehlt …

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TypeMates: Ein starkes Team…

…sind Nils Thomsen und Jakob Runge. Die beiden haben auch schon einzeln Typo-Meriten erworben, zu Zweit wollen sie nun noch eine Schippe drauflegen. mehr

Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.