Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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Version 2.0 des Fonteditors Glyph

Farbige Schriften, Webfonts und TrueType-Hinting gehören zu den Neuerungen des Upgrades. mehr

Typo-Tipps: Hinting von Schriften beurteilen

Sind alle Webfonts manuell gehintet? Oder reicht automatisches Hinting auch? mehr

Geometrische Serifenlose Cera

Jakob Runge, Münchner Schriftgestalter und Schöpfer so großartiger Schriften wie der FF Franziska, stellte jetzt eine umfangreiche Grotesk-Familie fertig – Cera. mehr

Neue Haas Unica

Eine freundliche Alternative zur Helvetica ist die Neue Haas Unica. mehr

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Typo-Tipps: Welche Schrift für welchen Zweck?

Gut aussehen ist wichtig, aber es gibt auch noch andere Kriterien, die die Wahl einer passenden Schrift bestimmen. mehr

Scriptfont Strangelove Next Slab

Lang erwartet nun endlich da: die Serifenversion des Bestsellers Strangelove Next. mehr

Videos von Typo-Künstler Seb Lester

Virtuos zeichnet der Brite Seb Lester kalligrafische Schriftzüge oder typografische Illustrationen. mehr

Typo-Tipps: OpenType-Features

Welches sind die meist verwendeten OpenType-Features und wie aktiviert man sie eigentlich? mehr

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Flanieren von Wort zu Wort: Hundert Hunde

Das Kinderbuch »Hundert Hunde«, das Kerstin Inga Meyer für den Aladin Verlag entwarf, ist komplett typografisch.

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Typo-Tipps: Richtig setzen 2: Satzarten und manueller Ausgleich

Ist Flattersatz besser als Blocksatz? Und wann muss man händisch in den Buchstabenabstand eingreifen? mehr

Erweiterte Textschrift Finn

Oliver Linke erweiterte seine serifenlose Schriftfamilie Finn. mehr

Porträt: Teja Smrekar

PAGE gefällt …: Typedesign von Teja Smrekar aus Slowenien, die Buchstaben vibrieren und Kreise ziehen lässt und schon mal eine Schrift aus Würstchen entwirft.

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Typo-Tipps: Richtig setzen 1: Schriftgrößen und Lesbarkeit

In welcher Punktgröße lesen sich Texte besonders angenehm? Und wie lang sollte eigentlich eine Zeile sein? mehr

Atilla Korap im Interview

Der Font-Spezialist spricht im PAGE-Interview über die neue Technologie Monotype Spark, die sich für Smart Watches genauso einsetzen lässt wie für das Internet of Things oder Connected Cars.

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Schrift-Elite aus Zürich

An der Zürcher Hochschule der Künste kann man berufsbegleitend Schriften entwerfen. mehr

Typo-Tipps: Textauszeichnungen und Mischen von Schriften

Zeichnet man Textpassagen aus indem man sie fettet oder schrägstellt? Oder mit einem Mix aus beiden? Und welche Schriften vertragen sich gut? mehr

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Gut lesbare Textschrift Cardamon

Neutral, unauffällig und trotzdem mit starkem Charakter: Cardamon von Brigitte Schuster. mehr

Grotesk – Schrift der Zukunft / Typeface of the Future

16.04.2015 - 17.04.2015

Typografie-Symposium mit einem Vortrag von Erik Spiekermann an der HS Mainz in Kooperation mit dem Gutenberg-Museum mehr

Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.