Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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Männchen legen

Bunte Holzteile statt Buchstaben: Bei Grilli Type gibt es jetzt ein schönes Legespiel. mehr

Freie Typen: Diese unabhängige Type Foundry überzeugt!

Allen Monopolisierungstendenzen im Schriftenmarkt zum Trotz: Es gibt noch eigenständige Foundrys mit dem gewissen Etwas. Wie zum Beispiel Letters from Sweden aus Stockholm.

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Was für eine schöne Sauklaue!

Handschrift verschwindet nicht, sie zieht nur um. Von der analogen in die digitale Welt

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10 Tipps fürs Kerning

Sicher nicht die Lieblingsbeschäftigung von Kreativen, ganz kommt man ums Kerning aber nicht herum. mehr

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Typo-Strand, der auch vom Flugzeug zu sehen ist

2012 verwüstete Hurricane Sandy nicht nur zahlreiche Küstenstadtteile New Yorks, sondern auch die berühmte Strandpromenade des Rockaway Beach in Queens. Die große Paula Scher von Pentagram hat sie jetzt mit eigener Schrift wiederauferstehen lassen. mehr

OpenType-Features: Schnickschnack oder nützliche Werkzeuge? Teil 2

In der PAGE 11.2015, die ab dem 7. Oktober am Kiosk ist, stellen wir die Schrift Goodlife vor, die über jede Menge OpenType-Features verfügt. Wir fragten die Community, was sie von diesen Features hält. mehr

OpenType-Features: Schnickschnack oder nützliche Werkzeuge? Teil 1

In der PAGE 11.2015, die ab dem 7. Oktober am Kiosk ist, stellen wir die Schrift Goodlife vor, die über jede Menge OpenType-Features verfügt. Wir fragten die Community, was sie von diesen Features hält.

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Schwing mal wieder

Sympathisch, schwungvoll, stark, so zeigt sich Mila Script, die neue Schriftfamilie des Wiener Designers Georg Herold Wildfellner. mehr

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Tÿpo St.Gallen 2015

Vom 18. – 20. September 2015 fand nun mittlerweile zum dritten Mal die Tÿpo St. Gallen statt.

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New Letters in Town

Zwei junge Designer aus Stuttgart mischen den Schriftenmarkt auf. Mit tollen Typen und schöner Gestaltung. mehr

Adrian Frutiger ist tot

Am Donnerstag, dem 10. September, verstarb im Alter von 87 Jahren in Bremgarten bei Bern die Schweizer Schriftlegende Adrian Frutiger. mehr

Das Gegenteil eines konzeptionell denkenden Artdirektors…

…ist Göran Södersröm von Letters from Sweden. Die Entwickler des neuen Schriftlizensierungsmodells Fontstand stellen die Fontstand-Mitglieder in einzelnen Artikeln vor.  mehr

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Wer braucht eigentlich Wingdings?

Haben die auf dem Mac fest installierten Briefkästen, Diskettensymbole (!), Pfeile, Totenköpfe und Schnörkel einen Sinn? Phil Edwards findet schon. mehr

Typoreise Südafrika

Bunt. Politisch. Selbstbewusst. Südafrika ist eine multikulturelle Nation mit einer ausgesprochen vielfältigen Kreativzene.

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Kairos: Robust, sportlich, oktogonal

Die Schriftfamilie Kairos ist eine moderne Version der oktogonalen Slab Serif. mehr

Auf den Spuren von Max Bill Teil 2

Bei ogj type design, dem Label des Berliner Designers Oliver Jeschke erschien jetzt Bill Corporate, nach Bill Display das zweite Revival der Max Bill Schriftbiliothek. mehr

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Neue Schrift von Spiekermann

Beim Fontshop erschien so eben die FF Real, eine neue Schriftfamilie von Erik Spiekermann und Ralph du Carrois. mehr

Typeface für Tennisfreaks

Nicht nur für die Anzeigetafel in Wimbledon: Die elegante Serifenschrift Tenez. mehr

Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.