Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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»Browsern fehlt es an typografischer Intelligenz«

Gute Typografie ist im Web nach wie vor nicht ganz leicht zu erreichen. Developer und Typo-Fan Harry Keller erklärt, warum.

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Neue Foundry Fust & Friends

Ohne klaren kommerziellen Zweck, einfach aus Spaß gründete eine Gruppe von Text-, Typografie- und Lettering-Liebhabern um den Designer und Autor Jan Middendorp die Foundry Fust & Friends. Sie wollen Artikel und Videos publizieren, Events veranstalten und natürlich Schriften herausbringen. Zwei gibt es schon, Teddy und Alarm – und die machen Lust auf mehr. mehr

Uhren von Erik Spiekermann

Typolegende Erik Spiekermann verpasste den Kerbholz-Modellen Hilde und Heinrich einen neuen Look. mehr

Herausforderungen bei der Digitalisierung von alten Schriften

Gestern stellten wir die Wolpe Collection vor, fünf wiederbelebte Schriften vom Rudolf-Koch-Schüler Berthold Wolpe. Im Interview berichtet Projektleiter Toshi Omagari, Type Designer im Monotype Studio, von den Herausforderungen bei der Digitalisierung. mehr

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Fünf Schriftrevivals von Berthold Wolpe

Fünf vergessene Klassiker aus den 1930er Jahren bilden die gerade erschienene Wolpe Collection. Monotype digitalisierte die Familien des Rudolf-Koch-Schülers Berthold Wolpe und baute sie für heutige Anforderungen aus. mehr

Type-Revivals in Zeiten von Variable Fonts

In letzter Zeit kamen einige Schrift-Revivals auf den Markt: Fünf dieser wiederbelebten Klassiker stellen wir Ihnen hier vor. mehr

Runderneuerte GT Pressura

Inspiriert vom Produktionsprozess des Bleisatzes bietet GT Pressura der schweizerischen Foundry GrilliType eine Alternative zu den gelegentlich etwas spiddelig wirkenden Schriften der digitalen Ära. mehr

Der richtige Schwung

Ein neues Buch animiert uns dazu, mal wieder selbst den Stift in die Hand zu nehmen und Buchstaben zu schreiben. mehr

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New Types aus Israel

Noch bis zum 24. September zeigt das Museum für Druckkunst in Leipzig die Ausstellung »New Types. Drei Pioniere des hebräischen Grafik Designs«. mehr

Typotopografie Kassel

Soeben erschien im August Dreesbach Verlag das neunte Heft der Reihe »Typotopografie«. Dieses Mal geht es um die Stadt Kassel. mehr

Frankfurt auf Französisch: Typo-Identity für Frankfurter Buchmesse

Das legendäre Studio intégral ruedi baur entwickelte Identität für den Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Frankfurt, und setzt dabei ganz auf Schrift und die Sprache verschiedener Kulturen. mehr

Das Schriftlabor startet durch

Eine Schrift, die sich weigert Erdogan zu schreiben und mit der man außerdem »Schere, Stein, Papier« spielen kann: Die neuen Fonts der österreichischen Foundry Schriftlabor sind alles andere als langweilig. mehr

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Zwei Neue bei Lazydogs

Gleich zwei neue Schriften erschienen jetzt bei Lazydogs, der Typefoundry von Kai Büschl und Oliver Linke. PAGE-Leser bekommen auf alle Fonts einen Rabatt von 10 Prozent. mehr

Drei superschöne Leseschriften

Brenda zeigt sich scharfkantig und elegant zugleich, bei der Ethos liegen An- und Abstriche sowie die Serifen auf einer Linie und die Brabo gefällt durch gerundete Serifen und moderaten Kontrast.

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Typografie Grundlagen für Print und Online

Diese Stolperfallen gibt es – und so kann man sie umgehen.

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Versal ß großes Eszett Typografie

Wie viel Sinn macht das Versal-ß?

Das große Eszett ist da – und nicht jeder Typograf freut sich über die Neuigkeiten. Was spricht dafür, was spricht dagegen?

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5. Schriftenfest Dresden

17.06.2017 - 18.06.2017

Offizin Haag-Drugulin, Dresden

Am Wochenende findet das Schriftenfest, wie schon in den vergangenen Jahren, zusammen mit der Mitglieder­versammlung des Vereins für die Schwarze Kunst statt.

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Ab in den Zylinder – digital analoger Buchdruck

Mitten zwischen digitalem Massenbuchsatz und bibliophilen Werken in Kleinstauflagen liegen die Bücher, die Erik Spiekermann im digital-analogen Buchdruck produziert. Sie vereinen das Beste aus beiden Welten. mehr

Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.