Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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Ab in den Zylinder – digital analoger Buchdruck

Mitten zwischen digitalem Massenbuchsatz und bibliophilen Werken in Kleinstauflagen liegen die Bücher, die Erik Spiekermann im digital-analogen Buchdruck produziert. Sie vereinen das Beste aus beiden Welten. mehr

Happy Birthday, Erik Spiekermann

Heute wird Typolegende Erik Spiekermann 70 Jahre alt. PAGE gratuliert herzlich und wollte wissen, was er in den nächsten zehn Jahren vorhat. mehr

Best-of Grafikdesign und Typografie: Die Gewinner des TDC 2017 – Teil 6

Riesiges Lettering für ein Einkaufscenter, Twenties Glamour und ein Leitsystem, das leuchtend rotiert: Wir zeigen exklusiv die Gewinner des Type Directors Club 2017 aus New York. mehr

The Inner Game of Design

17.05.2017

Hamburg

Die Veranstaltungsreihe von TwoPoints.net geht in die dritte Runde mit »The Inner Game of the Typographic Universe— Dining with Mr. DIN« mehr

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Best-of Grafikdesign und Typografie: Die Gewinner des TDC 2017 – Teil 5

Buchstaben, die wachsen, Rum wie aus der Apotheke – und ein äußerst provokantes Trump-Plakat: Wir zeigen exklusiv die Gewinner des Type Directors Club 2017 aus New York.
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Liebe, Lust und kurviges Vergnügen als Schrift

Der Typedesigner Neil Summerour hat die Schrift Marshmallow entworfen, die einen mit ihren großen Kontrasten »nach Luft schnappen« lassen soll – und jede Menge Spaß bereiten. mehr

Spacing, Spacing, Spacing

Erfahrungen eines Vollblut-Typedesigners mit seinem bereits absolvierten Type-and-Media-Master in Den Haag …

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arte-Typosafari: Mit Schriftgestaltern durch Europas Städte

Typografie ist unheilsam, aber nicht tödlich: arte creative startet die Typosafari mit Erik Spiekermann, der durch Berlin führt. mehr

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Fonts Frites – Typoreise Belgien

Längst hat Belgien nicht mehr nur avantgardistisches Modedesign zu bieten, sondern auch eine spannende kunstaffine Typografie- und Grafikdesignszene.

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Ist Fontstand eine faire Alternative?

Ein Kommentar zum Thema Abomodelle von Ludwig Übele, Typedesigner aus Berlin …

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Tribute to Paul

An der Hochschule Mainz entstanden 22 tolle Plakate rund um Paul Renner und seine Futura. mehr

My Type of Beer

Warum nicht mal Bierdosen als Schriftmuster nutzen fragt sich Alec Hughes und setzte die Idee gleich in die Tat um. mehr

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Freundlich robust

Aspen, die neue serifenlose Schrift von Ludwig Übele ist markant und robust, aber auch freundlich und warm. mehr

Ciudad: Eine Schrift wie eine moderne Stadt

Wie das Studio Blok Design aus Toronto gemeinsam mit dem Berliner Typografen Georg Seifert eine Schrift für Mexikos größtes und spektakulärstes Bauprojekt Ciudad Futura entwarf … mehr

Kostenloser Teamwork-Font

Viele Köche verderben den Brei heißt es. Viele Typedesigner können aber durchaus eine tolle Schrift gestalten. mehr

»Ich hätte nicht für jeden Job meine Selbständigkeit an den Nagel gehängt.«

Seit Anfang August arbeitet Nina Stössinger als Senior Typeface Designer bei Tobias Frere-Jones in New York. Ein Traumjob, freut sich die Deutsch-Schweizerin, die die letzten Jahre in Den Haag lebte. mehr

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Historischer Typo-Film wiederbelebt

Wer weiß heute schon noch wie Bleisatzschriften geschnitten wurden. Ein alter Film zeigt es. mehr

Kult-Foundry Emigre Inc. macht dem Letterform Archive Riesengeschenk

Mit dem Apple Macintosh begann der Aufstieg der legendären Typefoundry Emigre in Berkeley, jetzt hat sie ihren historischen Bestand dem Letterform Archiv vermacht – viele interessante Schätze inklusive. mehr

Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.