Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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Typo-Tipps: Textauszeichnungen und Mischen von Schriften

Zeichnet man Textpassagen aus indem man sie fettet oder schrägstellt? Oder mit einem Mix aus beiden? Und welche Schriften vertragen sich gut? mehr

Gut lesbare Textschrift Cardamon

Neutral, unauffällig und trotzdem mit starkem Charakter: Cardamon von Brigitte Schuster. mehr

Grotesk – Schrift der Zukunft / Typeface of the Future

16.04.2015 - 17.04.2015

Typografie-Symposium mit einem Vortrag von Erik Spiekermann an der HS Mainz in Kooperation mit dem Gutenberg-Museum mehr

Holzlettern auf Notizbüchern

Sehen toll aus und unterstützen das Hamilton Wood Type Museum: Die Two Rivers Notizhefte.
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Typo-Tipps: Schriftklassen

Was unterscheidet Serifenschriften von solchen ohne die kleinen Anhängsel? Und welche eignen sich besser fürs Web? mehr

Geometrische Sans Bauer Grotesk neu aufgelegt

Nach 80 Jahren Dornröschenschlaf erwachte die Bauer Grotesk jetzt zu neuem Leben. mehr

Riesen Schriftfamilie Jabana

Banner, Bilder und Buchstaben bis der Arzt kommt liefert Jabana, die neue Schriftfamilie von Nils Thomsen mehr

Inspiration Holzschriften

Wood Types inspirierten den Berliner Schriftgestalter Hannes von Döhren zu seiner Schriftfamilie Americane. mehr

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Wortspielereien

Heterogramme, Anagramme und Palindrome sind sehr beliebt bei Schriftgestaltern

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Starke Western-Type in Holz

Von der Western-Leinwand auf den Desktop und schließlich ins Holz: House Industries und Virgin Wood Type bringen legendären Kino-Font analog und digital heraus.

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Blended Types

Unser lateinisches Alphabet ist zunehmend Einflüssen aus anderen Kulturen ausgesetzt – was ihm gar nicht schlecht bekommt.

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Typo-Tipps: Korrekte Satzzeichen

Wer sich über falsche Anführungszeichen ärgert ist schon auf einem guten Weg. Wenn man dann noch weiß, hinter welchen Tastenkombinationen sich die richtigen Zeichen verbergen, steht einem korrekten typografischen Satz nichts mehr im Weg. mehr

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Macht mehr Wind, Typeladies!

Es gibt gar nicht so wenig weibliche Typedesigner, sie ziehen nur nicht so gerne die Aufmerksamkeit auf sich. Fünf erfolgreiche Schriftgestalterinnen stellen wir Ihnen hier vor. mehr

FS Millbank für Leitsysteme

Die bei der britischen Foundry erscheinende FS Millbank eignet sich vor allem für Orientierungs- und Leitsysteme. mehr

Scriptfont JustDeine

Von dem Kommunikationsdesigner und Künstler Michael Lange aus Münster stammt der Scriptfont JustDeine, den der ständig erweitert. mehr

Web-App für typografische Sonderzeichen

Die Webapplikation ¿©hara¢ter(s)! ist ein nützliches Tool und zugleich ein Schriftmuster der von Viktor Nübel gestalteten Schriften. mehr

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Typo-Tipps: Anatomie der Buchstaben

Wer die Bestandteile der Buchstaben richtig beschreiben will, braucht nicht nur ein ganz bestimmtes Vokabular, von Vorteil ist auch, wenn man gleich weiß, wie Tropfen, Scheitel oder Anstrich auf englisch heißen. mehr

Drei neue Schriftfamilien von Ekke Wolf

Gleich drei neue, aufeinander abgestimmte Schriftfamilien – alle mit Wien-Bezug – bietet der Typedesigner Ekke Wolf an. mehr

Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.