Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

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Augmented-Reality-Anzeige

Wenn Ihnen demnächst solch eine Anzeige über den Weg läuft, sollten Sie was ausprobieren. Hält man sie unter www.mini.de/webcam vor seine Webcam, erscheint auf dem Monitor das neue MINI Cabrio als virtuelles Modell, das man

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COCA-COLA verschickt Weihnachtsgrüße mit google maps mashup

"Im Rahmen der Coca-Cola Weihnachtskampagne „christmas on the Coke side of life“ kreiert Scholz & Volkmer eine digitale Erlebniswelt. Auf www.coke.de ermöglicht eine Kooperation mit Google Maps den Usern, die Häuser

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GoogleDrive

Interactive Exhibition: Audience

Audience from Chris O'Shea on Vimeo."Audience, conceived by rAndom International, is an installation consisting of around 64 head-size mirror objects. Each object moves its head in a particular way to give it different characteristics of

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Grosser Multitouch-Screen

Den nach eigenen Angaben "größten interaktiven Multi-Touchscreen Deutschlands" hat die Agentur Scholz & Volkmer an einem Schaufenster in der Wiesbadener Innenstadt installiert, um auf das vom 3. bis 12. Oktober laufende "Atlantis

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Die mæve Installation auf der Architektur-Biennale in Venedig

Für die 11. internationale Architektur-Biennale in Venedig hat die Forschungsgruppe MACE des Studiengangs Interface Design der Fachhochschule Potsdam die interaktive Installation »mæve« entwickelt, die den Besuchern der Biennale

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Interactive Art and Design by Beta Tank

Interaction Design by AllofUs

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Ars Electronica 2008

Am Donnerstag startet die Ars Electronica und neben dem Hauptthema "Wenn Eigentum an seine Grenzen stößt" dürfte auch die Konferenz "Interaction, Interactivity, Interactive Art - a buzzword of new media under scrutiny" sehr spannend

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Schneller als Usain Bolt…

Demoszene in der Schweiz

vom 15. bis zum 17. August 2008

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visionair – Abschlussausstellung der HAWK Hildesheim

Absolventenausstellung VISIONAIR – Die HAWK hebt ab, schnallt Euch an!

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Städtebauprojekt in Flash

Digitale Graffiti

Wer beim Berliner Designmai den begehbaren LED-Würfel von aPLEX, PLEX und G-LEC gesehen und betätigt hat, kann sich jetzt unter http://www.megapixel-projekt.de/ eine Dokumentation der Rauminstallation ansehen – wer nicht dort war, lernt

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visual music

„Star Guitar“ (2002), Musikvideo zu einem Stück der Chemical Brothers, gestaltet von Michael Gondry:

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Sign for your club

In Kooperation mit der Hamburger Kreativagentur blackbeltmonkey hat Neue Digitale , Frankfurt, die Flash-Site „Sign for your club“ für adidas gestaltet und umgesetzt, die Anfang dieser Woche gelauncht wurde. Der Besucher kann sich in

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LiteraturDöner

Das neuste Projekt aus dem Hause JvM/Neckar ( http://www.jvm-neckar.de) nennt sich»Literaturdöner«:»Jeder in Deutschland kennt die kleinen gelben Hefte des Reclam-Verlags. Um Schüler und Studenten neu für Reclam zu

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urban.tv

Noch'n Musiksender im Netz: exozet aus Berlin launcht im Auftrag von Universal Music unter Einsatz ihrer eigenen IPTV-Technologie TVNEXT das Web-TV-Angebot Urban.TV, eine Plattform für Hip Hop, Soul und R`n`B. Geboten wird sowohl ein

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Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.