Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

mehr

Echtzeit-Datenvisualisierung mit Realtime-Shadern

Monomango entwickelte für das IBM Watson IoT Center ein interaktives Exponat, das die Gebäude-IoT erlebbar macht. Mit Realtime-Shadern visualisiert ihre iPad-Anwendung 10.000 Datenpunkte in Echtzeit. mehr

Portfolio-Slam: Anmelden und Ticket sichern!

Am 25. April veranstaltet PAGE gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft den ersten Portfolio Slam für Studierende und Berufsanfänger. Seien Sie dabei!

mehr

Wie sieht ein gutes Portfolio aus?

Die Frage aller Fragen – vor allem für Berufsanfänger. PAGE und die Hamburg Kreativ Gesellschaft klären auf: Am 25. April beim Portfolio Slam! In der ersten Ausgabe widmen wir uns dem Berufsfeld Interaction Design.

mehr

Was ist eigentlich Interaction Design?

Interaction Design ist die Gestaltung von Parametern, die eine Interaktion zwischen 
Menschen, Räumen 
und Dingen 
ermöglichen. Was man sonst noch wissen muss …

mehr

Anzeige

Blockchain für den Arsch: Red Paper Heart erklärt den Hype

Am Cryptocurrency-Hype kommt niemand vorbei, aber nur wenige können mit dem Thema so souverän und humorvoll spielen, wie die New Yorker Agentur Red Paper Heart in ihrem aktuellen Projekt Buttchain. mehr

VR für alle! So rüsten Agenturen auf für Virtual Reality

Das müssen Agenturen bedenken, bevor sie ihr Leistungsportfolio um Virtual Reality erweitern. mehr

Simpill: App statt Beipackzettel

Beipackzettel von Medikamenten sind oft unverständlich und können zu gefährlichen Missverständnissen führen. Mit der App Simpill liefern zwei Bachelor-Absolventinnen eine gute Alternative.

mehr

So geht digitale Markenführung

»Branded Interaction« ist das Standardwerk für digitale Markenkommunikation – wir haben mit den Autoren gesprochen.

mehr

Anzeige

Die besten Websites für Festivals und Events

Ob Musikfestival, Designkonferenz oder Tech-Event – schön und spannend gestaltete Websites für Veranstaltungen sind ein Traumjob für Designer.

mehr

Kostenlose Emojis für iOS 12

Die Piktogramme und Emojis aus dem OpenMoji-Projekt gibt‘s jetzt als Sticker kostenlos im App Store.

mehr

Creative Producing in der Praxis

Autonomes Fahren hautnah: Für Volkswagen gestaltete Markenfilm SPACE eine Virtual-Reality-Testfahrt und kombinierte dabei Techniken wie 360-Grad-Film und volumetrisches Video.

mehr

Ein Auto mit Gedanken steuern?

Diese Möglichkeit erforschte Cornelia Engel im Rahmen ihrer Bachelorarbeit gemeinsam mit Audi.

mehr

Anzeige

push.conference 2018

19.10.2018 - 20.10.2018

München

Zweitägige Konferenz in München zu Interaction Design und User Experience.

mehr

Sind Frauen die besseren Programmierer?

Sehen Sie im Video, was Senior Creative Engineer Christopher Baumbach dazu sagt!

mehr

Designer und Coder, versteht euch!

Tipps und Tools für die Optimierung der Kommunikation in gemischten Teams gibt’s in PAGE 07.2018 mehr

Tech Open Air 2018

19.06.2018 - 22.06.2018

Berlin

Studierende gestalten interaktive Multimedia-Installation »Re/Invent« im Funkhaus Berlin.

mehr

Anzeige

Illustre Zeiten – nutzt die Chance!

Warum sich Illustratoren und UX-Designer die Chance der Zusammenarbeit nicht entgehen lassen sollten mehr

Micro-UX in Bewegung

Individuelle Microinteractions, Animationen und Transitionen.

mehr

Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.