Wer bin ich? Im Science Museum London kann man es jetzt herausfinden

Eine neue Dauerausstellung im Londoner Science Museum feiert das Selbst – interaktiv, in Installationen und im Web.



»Alles an Dir ist erstaunlich. Du hast ein großartiges Gedächtnis, eine verblüffende Fähigkeit zu lernen und dein Umgang mit Worten ist unvergleichlich« beginnt die Schau des Science Museum, die zeigt, was jeden Menschen so einzigartig macht.  

Vorgestellt werden neue Erkenntnisse aus Genetik und Hirnforschung, es wird gezeigt, wie Identität sich formt, Gehirnströme können gemessen werden, Spucke untersucht, aber auch menschliche Dilemma wie »Würdest du einen Menschen töten, um 10 andere zu retten?« können diskutiert werden oder darüber sinniert, ob man wissen möchte, welche schweren Krankheiten man später genetisch bedingt bekommt. Man kann ausprobieren wie die eigene Stimme klingt, würde man dem anderen Geschlecht angehören oder sich ansehen, wie man im Alter einmal ausschauen wird. Ein speziell auf Kinder ausgerichteter Parcours führt parallel an den ausgestellten Objekten entlang, die auf unterschiedlichste Weise inszeniert sind: klassisch in Schaukästen, auf interaktiven Tischen, in High-Tech-Installationen oder ungewöhnlich geformten Modellen – und deren Inhalte im Web ein kleines Eigenleben führen.

In die Bereiche Körper, Gehirn und Genetik aufgeteilt, kann man sich auf Who am I? durch Informationen über Krebs, dem Immunsystem, darüber wie Emotionen entstehen oder woher unsere Gene kommen, klicken. Im Spiel Thingdom hingegen lernen Kinder kleine haarige Kuscheldinger aus DNA, Zellen und Eigenschaften zu entwickeln und sich um sie zu kümmern.

Wie das Selbst, setzen die Erkenntnisse sich in der Schau peu à peu zusammen – intellektuell, spielerisch, faktisch.

Entwickelt wurde »Who am I?« inhouse von einem Kuratorenteam.

Wunderschöne Eigenart der Natur: Albino-Pfau

Caul 8 (Detail): übermalte Fotografie von Dryden Goodwin

MRI Helm: zeichnet die Ströme im Gehirn auf

SNP Doktor: untersucht die DNA auf Medikamentenunverträglichkeit

Das Kuratorenteam mit Projektleiterin Alex Tyrrell (4.v.l.)


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