Bewegtbild

1826 entstanden die ersten Fotografien – und 1872 lernten sie laufen. Der britische Fotograf Eadweard Muybridge erstellte die Serienfotografie eines galoppierenden Pferdes. Doch seine chronofotografischen Aufnahmen mittels Daumenkino »abzuspielen«, reichte Muybridge nicht. 1879 entwickelte er das Zoopraxiskop.

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VDW tritt der Produzentenallianz bei

Sieger des VDW-Award 2009: Scholz & Friends, Element E und Deli Pictures für Loewe

Ganz schön still war es in den vergangenen Monaten um den Verband deutscher Post- und Werbefilmproduktionen (VDW), jetzt haben sich Gründe dafür herausgestellt. Den Verein gibt es nicht mehr – zumindest nicht in seiner bisherigen Form. Auf einer Mitgliederversammlung Ende März wurde mehrheitlich beschlossen, der Allianz Deutscher Produzenten beizutreten.

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I am not the DJ / I am not the VJ

Am Freitag fand in der Tiefgarage des klubsen in Hamburg-Hammerbrook eine Party der besonderen Art statt: unter dem Motto „I am not the DJ/I am not the VJ“ entstand eine gelungene Kombination aus Musik und Videoinstallationen verschiedener Hamburger Künstler.

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WDR und Kölner Medienuni starten Nachwuchswettbwerb

Die Kunsthochschule für Medien in Köln und der WDR haben die Einreichungsplattform für die 13. Ausgabe ihres gemeinsamen Wettbewerbs kurzundschön geöffnet. Der Teilnahmeaufruf richtet sich an Nachwuchskreative, die sich mit audivisuellen Themen beschäftigen und gilt für ganz Europa. Eingreicht werden kann in den Kategorien Kurzfilm, Werbefilm, Motion Design und zum zweiten Mal auch in der Sparte Mobile Miniaturen.

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Abstimmen über den 12. MuVi-Preis

Das Musikvideo ist tot, es lebe die Kunst: Im Vorfeld der Oberhausener Filmtage kann das Publikum online den besten deutschen Musikclip wählen

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HEAD: Novak Djokovic vs. Tennis Machine

Im neuen Viralspot des Sportartikelherstellers HEAD setzt der Tennis-Weltranglistenzweite Novak Djokovic ein kunstvolles Perpetuum Mobile in Gang.

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Adobe Creative Suite 5: Wohin geht die Reise?

In einem großen Online-Event stellt Adobe die kommende Version 5 der Creative-Suite-Applikationen vor. Einige Highlights wurden schon vorab in unzähligen Blogmeldungen und in geheim aufgezeichneten Youtube-Videos publik. Worauf dürfen sich Designer und Kreative für Print, Web und Mobile vor allem freuen? Lohnt sich das Update?

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Diesel lässt 100 Liebhaber tanzen

Mode im Madison-Takt: Auf der Diesel Website tanzen Mitarbeiter und Kunden der Marke die Frühjahrs- und Sommer-Kollektion 2010 vor.

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Hive – interaktive Installation

Zu selten werden Uni-Projekte in die Realität umgesetzt. Zu teuer, zu aufwendig, zu utopisch. Doch jetzt gibt es eines, das nicht nur innovativ und ästhetisch beeindruckend ist – es zeigt auch, das studentische Visionen Realität werden können.

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Gestalter im Gespräch: Barbara Junod

Die Kuratorin Barbara Juno in der Interviewreihe „Gespräche übers Gestalten“. PAGE präsentiert eine recht spannende Mischung aus sehr bekannten und eher unbekannten Designern – made bei A5+.

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Zukunftsvisionen sind gefragt

Dass Designer die innovativen Vordenker sind, vermarketet kein anderes Designstudio so gut wie IDEO.

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Max Hattlers Psychedelika

Animations-Wizzard Max Hattler kommt diesmal psychedelisch daher: Letzten Monat erstellte er mit Filmstudenten beim The Animation Workshop im dänischen Viborg einen Motion Graphics-Clip in Andenken an den französischen Künstler Augustin Lesage.

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Last Magazine und Y-3

Eine ungewöhnliche Koooperation – oder vielleicht auch nur ein ungewöhnlicher Name? The Last Magazine, das Heft des ehemaligen Models Magnus Berger, und Y-3 haben ein Tanzvideo gedreht.

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Hamburger Dramen

Wie wirbt man ansprechend für eine soziale Einrichtung, wenn das Thema einfach nur abstößt? Mit der Website „Hamburger Dramen“ wurde ein kreativer Weg gefunden, sexuelle Gewalt gegen Frauen zu thematisieren und dadurch die Arbeit des Hamburger NOTRUF für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. vorzustellen – ohne dass es langweilig, geschmacklos oder unpersönlich wird. Übrigens eine Charity-Aktion der Blackbeltmonkey (Artdirektion), Cobblestone Folmproduktion (Regie), Schönheitsfarm (Postproduktion) und Studio Funk (Sound).

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Naschen für den Klimaschutz

Wenn Klimaschutz so einfach wäre: „Wer Kekse von BN isst, der hat genug Kraft, um etwas gegen die globale Erderwärmung zu unternehmen.” 

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Flashmob für Olympia

Im kanadischen Vancouver liefern die Spitzensportler aller Länder immer wieder Höchstleistungen ab. Das Erstaunliche dabei sind nicht die Rekorde, sondern die Bedingungen, mit denen die Sportler zu Hause und während der Vorbereitung umgehen müssen. In der Schweiz wurde jetzt ein besonders lustiger Aufruf gestartet, der die Sportler unterstützen soll – übrigens made by one/one.

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Malerei in Mehl

Die Backwarenmarke Lieken Urkorn zeigt auf ihrer Homepage einen Film in ungewöhnlicher Ästhetik – Malereien aus Mehl.

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Super 8-Ästhetik ganz einfach

In Japan und in den USA haben sie (fast) alle diesen Winzling, nun ist sie auch in Deutschland zu finden: Die Mini-Digitalkamera „Digital Harinezumi 2“.

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Hermann Vaske sucht Creative Heads

Hermann Vaske ist eine Größe in der Kreativbranche. Neben zahlreichen preisgekrönten Werbekampagnen gehen beispielsweise auch filmische Porträts über David Bowie, Laurie Anderson und Yohij Yamamoto auf sein Konto, genauso wie der Streifen “Der Radikale Gärtner. Grenzgänge in Kunst und Werbung”, den er zusammen mit Jonathan Meese, Jeff Koons und Malcolm McLaren umsetzte. Jetzt startet der hochdekorierte Autor, Produzent und Regisseur einen eigenen Wettbewerb.

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Nach etlichen Experimenten mit Bewegungsaufzeichnungen und -wiedergaben als Wandprojektionen von Thomas Alva Edison über Louis Le Prince bis hin zu den Gebrüdern Skladanowsky und den Brüdern Lumière, beschritten die laufenden Bilder einen fortschrittlichen Weg.

Stummfilm, Trickfilm, Tonfilm, Farbfilm … heute. Die gesamte Entwicklung dauerte immerhin mehr als ein Jahrhundert und durchlief aufregende Zeiten durch verschiedenste Genres.

Ab den 1930er Jahren standen die ersten Fernsehgeräte wenn nicht im eigenen Wohnzimmer, so doch wenigstens in öffentlichen Fernsehstuben. Und seit den 1960er Jahren fand sich in fast jedem Haushalt ein TV-Gerät – hierzulande seit der Olympiade 1972 in München immer mehr in Farbe. Schon Mitte der 1950er Jahre läuteten die ersten Videokassettenrekorder das Videozeitalter ein.

Inzwischen befinden wir uns längst in der Ära des digitalen Bewegtbildes; ein Umstand, der der Diversifizierung der mit Bewegtbild befassten Berufsbilder einen gewaltigen Schub verlieh. So änderte sich das Berufsleben in klassischen Berufsbildern wie des Cutters, Regisseurs, Produzenten und Kameramanns oder des Motion Designers und Stop Motion Designers nicht nur aufgrund der digitalen Technik, sondern auch neue Berufe wie Digital Artist oder 3D Artist kamen hinzu. Ebenso Live-Streaming und Onlinevideos via YouTube sowie Virtual Reality spielen in den 2010er Jahren eine wichtige Rolle.

Streng genommen bezeichnet der Begriff Bewegtbild eine Abfolge von aneinandergereihten Einzelbildern, die vom Betrachter als sich bewegendes Bild wahrgenommen werden – entsprechende technische Hilfsmittel vorausgesetzt. Um dem menschlichen Auge eine ruckel- und flimmerfreie Darstellung zu bieten, braucht es beim Film 24 Bilder respektive Frames pro Sekunde. Bei Video und Fernsehen sind es 25 Bilder pro Sekunde beziehungsweise 50 Halbbilder.