Logo Design: Aktuelle Trends, die überzeugen

Diese Logo Designs sollte man gesehen haben.




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Zahlreiche Unternehmen zeigen sich mit einem neuen Logo Design oder einem gänzlich neuen Erscheinungsbild. Automarken, Parteien, Städte, Agenturen und Universitäten, Online-Dienste, Fluggesellschaften, Craft-Biermarken … Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Auch in 2017 setzte sich die große Bereitschaft zu teils rigorosen, teils zaghaften Redesigns weiter fort. Unser Trend Nummer 1: Typo-Logos.

 

Trends im Logo Design:

 

Bill Gardner, Geschäftsführer von Gardner Design in Wichita, Kansas, veröffentlicht regelmäßig seine Trend-Beobachtungen auf LogoLounge.com, das auch jetzt ganz aktuell in 2017.

Auch PAGE berichtete zu der ein oder anderen Trend-Beobachtung aus seinem Beitrag zu einzelnen neuen Logodesigns: Beispielsweise über das Mastercard-Logo von Pentagram, das in der deutschen Designszene positiv aufgenommen wurde. Gardner bezeichnet diesen Trend als »Simple Overlays«.

Besonders hervorzuheben ist auch das neue Mozilla-Logo, welches Gardner dem Trend »Text Boxes« zuordnet. Hier war jedoch auch der Open Design Prozess interessant und die damit einhergehende Entstehung des Logos. PAGE fragte dazu bei Designexperten nach, die dazu Stellung nahmen.

Des Weiteren listet Gardner noch einige weitere spannende Trends im Logodesign auf: Shadow Breaks, Fades, Rising Color, Simplicity, MultiCentric, Ellipses, Yin Yang, Pasta Bends, Wrapped, MicroLines, Doubles, Wings, Color Split.

Bei uns gab es außerdem diese Neuigkeiten – anbei zusammengefasst in einer Übersicht (auch aus 2016 und 2015):


Moderne Corporate Designs, die in 2016 State of the Art waren, sehen Sie hier – Inspiration garantiert.


»Details matter«

Inspiration für dieses Logo von Mucho war die Neigung der Erdachse.

Corporate Design, Corporate Identity, Logo Design, World Design Weeks


»Simpel«

Huffington Post wagte Paukenschlag mithilfe von Work-Order.


»Typografisch«

Strichpunkt für das Staatsschauspiel Dresden:

Strichpunkt, Logodesign, Keyvisual, Corporate Design, Erscheinungsbild, Branding


                                              PAGE lesen und nichts mehr verpassen.


»Versalien«

War es nötig, für Calvin Klein eine Wortmarke in Versalien neu zu designen?

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»Open Design Process«

Das sagte die Designszene dazu 

Das neue Logo

»Dreidimensionalität«

Traditionsunternehmen Völkl goes VR. Hier geht’s zum Beitrag.

Völkl Redesign

»Orientalisch & modern«

Warum nicht mal einem Dönerspieß eine moderne Identity verleihen? Mehr Bilder sehen

Logovarianten

»Politisch Farbe bekennen«

IBM zeigt Solidarität mit der LGBT Community. Artikel lesen

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»Bunt & bold«

Die Stadt Bielefeld bekommt einen neuen Markenauftritt samt Logo, der prägnant und auffällig ist. Zudem offenbart das Design auch eine inhaltliche Komponente: Die drei Buchstaben zeigen die Silhouette des Wahrzeichens der Stadt. Mehr dazu

Logovariante hellgrün

»Digital«

Brockhaus präsentierte das neue Design mit digitaler Modifikation.

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»Vereinfachung & Sachlichkeit einer Wort-Bild-Marke«

Zum neuen Mastercard-Logo von Pentagram fragte PAGE Experten aus der Branche. Kommentare lesen.

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»Brand-Icons«

Subway setzte ebenso auf den Flat-Charakter und ergänzte ein Brand-Icon. Hier mehr erfahren.

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»Interaktiv«

Der User rückt immer weiter in den Fokus von Corporate Identitys. So können Nutzer hier ihr persönliches Logo Design durch Sound bestimmen. Hinter der Idee steckt die Agentur Wolff Olins. Artikel lesen

Logo Design, Oi, Wolff Olins

»Bildmarke & Flat Design«

Auch wenn die rigorosen Veränderungen bei Globetrotter nicht bei allen auf Zustimmung trafen, zeigen sie den Trend der flach gestalteten Bildmarken. Mehr dazu

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»Reduziertheit & Farbverläufe«

Instagram sorgte mit diesem minimalistischen, reduzierten Redesign des Icons und Neuerungen in Sachen Webdesign für Furore. Beitrag lesen

Instagram Logo, Logo Design, Logo, Instagram

»Personality«

Uber erregte großes Aufsehen mit seinem Anfang 2016 veröffentlichten Redesign. Auch PAGE kommentierte. Allerdings ruderte das Unternehmen Ende des Jahres wieder zurück – und das ganz still und leise, indem es von der bunten zu einer schwarzweißen Version des App-Icons wechselte.

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Aus dem Jahr 2015:


»Flexibilität«

Komplex, aber wiedererkennbar, und dabei auch noch individuell – das MCA Chicago begeisterte mit seinem flexiblen Logo Design. Mehr erfahren 

Corporate Design MCA Chicago

»Icons & Pictograms«

Viele Unternehmen, so wie beispielsweise Flughafen-Betreiber Aena, arbeiten mit Piktogrammen und Icons rund um Logo, Corporate Design und Leitsystem. Zum Artikel

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© Studio Biográfica

»Minimalism«

MINI setzt auf Minimalismus. Das Design kommt reduziert und mit neuem Typeface daher. Hier gilt das Prinzip »weniger ist mehr«. Trotzdem wichtig: Moderne und Tradition in Einklang bringen. Zum Artikel

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Bill Gardner, Geschäftsführer von Gardner Design in Wichita, Kansas, veröffentlicht regelmäßig seine Trend-Beobachtungen auf LogoLounge.com (2016).

Das sind sie aus dem Jahr 2015 – mit ergänzenden Beispielen von PAGE:


Trend »Pick-Up Sticks«

Der Fall von Mikado-Stäbchen ist stets dem Zufall überlassen. Ein Durcheinander von Strichen kann aber auch durchaus eine visuelle Spannung erzeugen. Auf diesem Hintergrundgedanken basiert der von Gardner benannte Trend »Pick-Up Sticks«.

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LogoLounge Trend Report, Trend «Pick-up Sticks« © Studio Jelly, Timber Press

Unser Beispiel zeigt das kreative Logo von Naughty North, das von Kolle-Rebbe-Tochter Korefe gestaltet wurde. Zum Artikel

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© Christian Doering, Creative Director Design bei Korefe

Trends »Circle Break« und »Trixelate«

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LogoLounge Trend Report, Trend »Circle Break« © RIJK Concept & Creation, Levarht
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LogoLounge Trend Report, Trend »Trixelate« © Julian Peck Creative, Artisan Bistro

Unser Beispiel: Die Form des durchbrochenen Kreises ist bei dem Gewinner-Logo des Wettbewerbs für das Kulturquartier Speicherstadt Hafencity Teil der neuen Wort-Bild-Marke. Ebenso interessant ist die Pixel-Optik, die sich innerhalb des Buchstaben Q in bunten Farben wiederfindet. Dieses Logo vereint somit zwei von Gardner bezeichnete Logo-Trends. Zum Artikel

Das sind die Gewinner!
© Johannes Guldner, Platz 1 im Wettbewerb für das Kulturquartier

Trends »Naive« und »Detail«

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LogoLounge Trend Report, Trend »Naive« © Keith Davis Young, Transpecos

Unser Beispiel: Das folgende Corporate- und Logo-Design für die Eastlake Brewery von Designstudio Rice Creative vereint zwei unterschiedliche Trends, die aber etwas gemeinsam haben: Verspieltheit und Detailreichtum.

Trend »Naive« zeichnet sich durch eine figurative Gestaltung aus. Muster und Formen, die durch die wellenförmigen Schriftzüge dargestellt werden, sprechen für den Trend »Detail«. Vor allem Vintage-Lables mit traditionsreichem Background scheinen gerne detaillierte Designs zu verwenden. Zum Artikel

Studiofotos: Wing Chan
© Wing Chan / Rice Creative

Trend »Concentrak«

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LogoLounge Trend Report, Trend »Concentrak« © Pentagram, Fulton Center

Unser Beispiel: Hier ist eine pulsierende Corporate Identity für das Schweizer Speichernetzwerk »Tiko« entstanden. Gardner nennt den Trend Concentrak und bezeichnet ihn als solchen, der mit sich wiederholenden Formen arbeitet. Es ist ein Spiel mit konzentrisch angeordneten Kreisen, daher auch der Name. Zum Artikel

Tiko Identity
© Moving Brands

Trend »Dot Tip«

Ein Logo, das auf scharfe Kanten und Ecken verzichtet, ordnet Gardner dem Trend »Dot Tip« zu.

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LogoLounge Trend Report, Trend »Dot Tip« © Pavel Saksin, ABC Interlingua

Unser Beispiel: Der Optiker Apollo hat sein neues Firmenlogo von GrandVision gestalten lassen. Zahlreiche Punkte bilden die neue Bildmarke im Logo. Auch die Wortmarke hat sich verändert.

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Trend »Coded«

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LogoLounge Trend Report, Trend »Coded« © Hornall Anderson, Fred Hutch

Unser Beispiel:Die Fachhochschule Kaiserslautern hat ihr Corporate Design inklusive Logo bereits Ende 2014 neu »gecoded«.

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Mehr Logo-Beispiele

Was sagt die Designbranche zum neuen Facebook Logo?

Designer diskutieren über das neue Google Logo

 

(Erstveröffentlichung dieses Beitrags: 2015)

 

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4 Kommentare


  1. Ed

    Wie definiert Ihr Trend? Und kann es bei einem Corparate Design Element so was wie einen Trend geben? Wenn ja, ist das nicht mehr Schaufensterdekoration als das herausarbeiten einer visuellen Identität? Man man man, das Marketing hat jetzt endgültig das Hirn der Gestalter gekapert.


  2. Matthias

    Hoppla, sind da die Trends von 2016 mit reingerutscht? Wenn nicht, das sind ja so viele Trends das es schon keine Trends mehr sind! 🙂


  3. Miriam Harringer

    Liebe Vanessa, vielen Dank für Deinen Input!


  4. Vanessa

    Cooler Artikel zu den aktuellen Trends. Wir haben bei diesem Trend auch mitgemacht – neues Webdesign und in diesem Zuge gleich ein Logo Redesign. Es hat sich zwar nicht viel verändert, aber das muss es oft auch gar nicht.
    Ich habe in einem Blogbeitrag noch allgemeine Tipps für ein Logo Redesign zusammengefasst. Vielleicht ist der Artikel für den ein oder anderen der jetzt über ein neues Logo nachdenkt noch ganz hilfreich:
    http://www.designenlassen.de/blog/2015/07/15/logo-redesign-fluch-oder-segen/


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