Bewegtbild

1826 entstanden die ersten Fotografien – und 1872 lernten sie laufen. Der britische Fotograf Eadweard Muybridge erstellte die Serienfotografie eines galoppierenden Pferdes. Doch seine chronofotografischen Aufnahmen mittels Daumenkino »abzuspielen«, reichte Muybridge nicht. 1879 entwickelte er das Zoopraxiskop.

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Brüno und MySpace

Das neue alter Ego von Sacha Baron Cohen (ehemals "Borat") ist ein schwuler österreichischer Modedesigner namens Brüno (Kinostart in Deutschland am 7. Juli). Geworben wird für das neue Werk in einer engen Kooperation mit MySpace –

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Smart Navigation for Street View

Basement Jaxx Tour Visuals von Max Hattler

Für die aktuelle Tour der britischen Danceprojekts Basement Jaxx hat VJ-Künstler Max Hattler unübersehbar alte Videospiele als Referenz für seine LED-Visuals hergenommen: Basement Jaxx: 'Where's Your Head At', aufgenommen

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Kürzestfilmwettbewerb

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Flash-Konferenz Zürich

Praxinoskopische Animation

Webcuts 09

Beiträge aus den Bereichen Animation, Web Documentary, Machinima, Infotainment und Collaborative Projects können bis 1. September für den Award des Webcuts.09 Filmfest Berlin eingereicht werden. Voraussetzung für die Annahme der

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Portfolio on youtube, clever and no hosting costs…

PTAM + AR on an iPhone 3G

Filmausstellung „Bauhaus in Aktion“

Am 8. Juni eröffnet im Bauhaus Dessau die Ausstelllung „Bauhaus in Aktion“ mit Filmexperimenten und Dokumentarfilmen von Bauhaus-Schülern und -Meistern (hier zu sehen: Kurt Kranz 1928-29, 21. Phase aus der vierzigteiligen

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Nächste Woche: Remix09 – online meets classic

Zwei Tage gibt es übernächsten Freitag und Samstag, den 12. und 13. Juni, in Hamburg ein Aufeinandertreffen von Interessierten aus den Bereichen Online wie Print, Werbung wie Journalismus oder Social Media und Mobile. Auf der offenen, als

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What should we do next?

RGB-Effekte

Schick, das Erscheinungsbild, das der Züricher Designer Marcus Kraft für eine Ausstellung lateinamerikanischer Videokunst erdachte. Mehr Bilder, vor allem auch davon, wie so eine kleine RGB-Verschiebung im öffentlichen Stadtraum wirkt,

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Making-Of: Martijin van Dam

Martijin van Dam lässt sich via Vimeo gerne einmal über die Schulter schauen und zeigt wie es zu der tollen Illustration »Chameleon« in Illustrator und Photoshop (CS3) kam: Chameleon - Octopus Illustration from

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The Vendor Client relationship

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Hall of Fragments

The Hallway – Low tech storytelling

 

Nach etlichen Experimenten mit Bewegungsaufzeichnungen und -wiedergaben als Wandprojektionen von Thomas Alva Edison über Louis Le Prince bis hin zu den Gebrüdern Skladanowsky und den Brüdern Lumière, beschritten die laufenden Bilder einen fortschrittlichen Weg.

Stummfilm, Trickfilm, Tonfilm, Farbfilm … heute. Die gesamte Entwicklung dauerte immerhin mehr als ein Jahrhundert und durchlief aufregende Zeiten durch verschiedenste Genres.

Ab den 1930er Jahren standen die ersten Fernsehgeräte wenn nicht im eigenen Wohnzimmer, so doch wenigstens in öffentlichen Fernsehstuben. Und seit den 1960er Jahren fand sich in fast jedem Haushalt ein TV-Gerät – hierzulande seit der Olympiade 1972 in München immer mehr in Farbe. Schon Mitte der 1950er Jahre läuteten die ersten Videokassettenrekorder das Videozeitalter ein.

Inzwischen befinden wir uns längst in der Ära des digitalen Bewegtbildes; ein Umstand, der der Diversifizierung der mit Bewegtbild befassten Berufsbilder einen gewaltigen Schub verlieh. So änderte sich das Berufsleben in klassischen Berufsbildern wie des Cutters, Regisseurs, Produzenten und Kameramanns oder des Motion Designers und Stop Motion Designers nicht nur aufgrund der digitalen Technik, sondern auch neue Berufe wie Digital Artist oder 3D Artist kamen hinzu. Ebenso Live-Streaming und Onlinevideos via YouTube sowie Virtual Reality spielen in den 2010er Jahren eine wichtige Rolle.

Streng genommen bezeichnet der Begriff Bewegtbild eine Abfolge von aneinandergereihten Einzelbildern, die vom Betrachter als sich bewegendes Bild wahrgenommen werden – entsprechende technische Hilfsmittel vorausgesetzt. Um dem menschlichen Auge eine ruckel- und flimmerfreie Darstellung zu bieten, braucht es beim Film 24 Bilder respektive Frames pro Sekunde. Bei Video und Fernsehen sind es 25 Bilder pro Sekunde beziehungsweise 50 Halbbilder.