Informationsdesign

Beim Informationsdesign handelt es sich um die für die jeweilige Zielgruppe leicht verständliche Aufbereitung von Daten für Print, Online und Mobile sowie zunehmend auch für virtuelle interaktive Systeme im Raum. Es gibt starke interdisziplinäre Überschneidungen mit den Bereichen Grafik-, Web- und Interaktionsdesign sowie der Informatik, Psychologie, Statistik und des Journalismus.

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Animierte Geschichtsstunde

Pixelbutik, der brandneue Designableger des Hamburger Postproduktionhauses Deli Pictures kann erste interessante Kreationen vorweisen: darunter ein fürs öffentlich-rechtliche TV entstandener Visual Essay, mit dem Sie nicht nur verstehen, wie

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Feedback ist Werbung

Twitter ist ja bekanntlich zur Zeit in aller Munde. Mit dieser grandiosen Einleitung ist eine Überleitung zum folgenden Thema quasi ein Kinderspiel: Toscaninis ist ein ausgefuchster Eisverkäufer in Boston der das Feedback seiner Kunden als

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Klassische Piktogramme

Das Gerd Arntz Archiv im Städtischen Museum von Den Haag besitzt mehr als 4000 Piktogramme und kleine Illustrationen, die Gerd Arntz für Isotype geschaffen hat. Jetzt ist eine Auswahl davon erstmals online zu sehen unter

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Urban graphics

Der permanente Hinweis "Stand on the right" auf Londoner Rolltreppen führt zu diszipliniertem Verhalten unter Reisenden, man muss nicht unnötig herumstehen. Mal sehen, ob das Ein- und Aussteigen in der "Tube" auch erleichtert werden

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Kolloquium Orientierung

Der fünfte Teil der Kolloquienreihe "Desorientierung/Orientierung" findet am 07. und 08. Februar 2008 unter dem Titel „Orientierung im realen Raum“ statt, an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) zum einen und in

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Web trend map 2008 beta

Data visualisation: Inside the Tokyo Traffic Control Center

Analyse der Kultur- und Kreativwirtschaft

Im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat der Kulturstatistiker Michael Söndermann eine Analyse der Kultur- und Kreativwirtschaft (im folgenden aus mir nicht vorliegenden Gründen »Creative

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Das Web als U-Bahn-Karte

Filter the World

Wo leben die schönsten, wo die glücklichsten Menschen? Wo wird am meisten zensiert, wo ist der Nationalstolz am grössten? Das Information Design Studio aus Amsterdam hat ungewöhnlich gestaltete Statistiken online gestellt –

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Kalender mit Tagesringen

“Wii” funktioniert das eigentlich…

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Blau bei Kaelte

Stuttgart-Stadtführer

Einen Postkarten-Reiseführer über Stuttgart als Designstadt entwickelte die Designerin Sabine Schmekel, Gründerin des Labels Tonhülle. Er fasst Parks, Schlösser, Museen und angesagte Bars und Clubs etc. handlich zusammen. So

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Flexibler Kalender

Schluss mit hässlichen, vollgekritzelten Wandkalendern. planolux hat einen Studioplaner entwickelt, der sich sehen lassen kann. Dazu gehören passende Haftetiketten, die man bei Terminänderung wieder ablösen und erneuern kann. Mehr

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Die Aufgaben von Informationsdesignern reichen von der Konzeption und Umsetzung journalistischer Infografiken über international verständliche Leitsysteme bis hin zu komplexen experimentellen Anwendungen, die nicht so sehr analytisch über bestimmte Sachverhalte informieren, sondern eher die Tatsache des enormen digitalen Datenaufkommens (Big Data) thematisieren oder in Szene setzen. Grundsätzlich aber arbeitet Infodesign lösungsorientiert. Hieraus erklärt sich der starke aktuelle Trend zum Visual Storytelling, das komplexe Mengenverhältnisse und Zusammenhänge mithilfe von Illustration oder animiertem Film anschaulich macht.

Angesichts von Big Data und digitaler Transparenz herrscht heute ein starker Bedarf an allgemeinverständlicher Vermittlung komplexer Zusammenhänge in den unterschiedlichsten Wissensgebieten und Lebenszusammenhängen. Nicht zuletzt ist auch die Gestaltung von Benutzerschnittstellen, seien es Interfaces von Websites, Intranets, Points of Interest im öffentlichen Raum oder Museen oder Ticketschalter, aufs Informationsdesign angewiesen.

Der Architekt und Designer Richard Saul Wurman bezeichnete sich schon 1976 als Information Architect (http://journalofia.org/volume3/issue2/03-resmini/). Heute ist diese Berufsbezeichnung längst in Agenturen und Unternehmen angekommen, wo Informationsarchitekten für eine gut konsumierbare Struktur von Datenbankinhalten und Informationseinheiten sorgen.