Film

Spielfilme, Dokumentarfilme, Werbefilme für Kino und Fernsehen, TV-Reportagen, aber auch Produktfilme für den Point of Interest im Einzelhandel sowie Imagefilme und Industriefilme für Unternehmenspräsentationen und Messestände – nicht zu vergessen professionelle Musikclips: Sie alle gehören zur Domäne von auf Konzept, Manuskript, Storyboard, Dreh, Schnitt und Postproduktion spezialisierten Agenturen und Produktionsbüros mit ihren sehr unterschiedlichen Ausrichtungen in puncto Filmformat und Filmgenre. Im großen Rahmen operierende Filmproduktionsgesellschaften kümmern sich auch um die Filmverwertung der unter ihrer Hoheit entstandenen Streifen.

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Nein, kein Löwe – aber…

Der Webcuts 2006 wurde heute abend vergeben: Bester Film ist „Video 3000“ von Jörg Edelmann, Jörn Großhans, Jochen Haussecker, Simon Schleidt, Marc Schleiss von der Hochschule der Medien Stuttgart. Den Preis für bestes

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MTV sucht den Superdesigner

"MTV and onedotzero have combined to run a competition to search for the best new talent across the world to express themselves through a series of short one-minute films designed to seek out innovative new visions exploring the contemporary world."Mehr

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We are all together

Götz Ulmer and Oliver Voss, beide TopKreative von Jung von Matt, haben Bill und Davde von Crispin, Porter & Bogusky bei einem Shooting in Hamburg getroffen und ein kleines Interview mit den beiden auf Kamera festgehalten. Den Film kann man

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Wim Wenders Werbefilm

Am Sonntag, den 24. September um 20 Uhr 30 wird das deutsche Fernsehen weitgehend gleichgeschaltet: Auf Sat.1, Pro 7, VOx, MTV, RTL, RTLII, Viva und Das Vierte läuft der Kurzfilm "Teleshooter" von Wim Wenders, die dritte Produktion in der

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Blockbuster-Werbung für Solarenergie

Einen superaufwändigen Imagefilm im Stil von Hollywood-Blockbustern schickt Jung von Matt/Elbe für die Solon AG für Solartechnik ins Rennen. Sonnenenergie wird sozusagen fühlbar, und zwar in Form von Millionen Batterien, die vom

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Apple Store New York im Video

D

film des tages

... anfang des naechsten jahres wird ein interessanter film ueber die "schrift der schriften" in die kinos kommen --- puenktlich zum 50ten!HelveticaA Documentary Film by Gary Hustwitin den hauptrollen:Massimo Vignelli, New York ---

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Gondry goes Web 2.0

Zu Michel Gondrys Film „The Science of Sleep“, der derzeit auf dem Fantasy-Filmfest in diversen deutschen Städten läuft läuft und der am 28. September in die Kinos kommt, kann jeder Träumerisches beitragen – und

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Apropos »Streifen«: Kann sich heute schon kaum jemand mehr an die Zeiten von Videorecordern und Videobändern erinnern, ist in den vergangenen Jahren auch in den Projektionsräumen der Kinos die letzte Lampe erloschen und das letzte Celluloid für immer in seiner Filmdose verschwunden – digitale Filmprojektoren haben Einzug gehalten, Filmvorführer spielen das Material heute vom Computer aus ein. Nirgends also dreht sich noch etwas, wenn es heute heißt »Film ab!«. Weder am Set noch in den Lichtspielhäusern. Grund dafür ist die enorme Entwicklung der Videokameratechnik von den ersten Kameras mit digitaler Bildaufzeichnung in den 1980ern bis hin zum iPhone auf Consumer-Ebene sowie im High-End-Bereich zur digitalen Kinokamera, die seit etwa 2007 im 35-Millimeter-Segment Einzug hielt – James Camerons »Avatar« 2010 war nur das erste Beispiel, in dem sich digitale 3D-Animation und analoges Szenenbild auf ganzer Spielfilmlänge ein Stelldichein gaben.

Noch gravierender, weil in gewisser Weise unübersichtlicher, entwickelten sich die Produktions- und Distributionsbedingungen in den »kleinen« Film- und Videoformaten – nicht zuletzt aufgrund der Verbreitung frei erhältlicher Videoschnittsoftware – denn in den vergangenen Jahren sind zu den zahlreichen proprietären Videoschnittprogrammen von Adobe Premiere über Avids Media Composer und Lightworks bis hin zu Apples Final Cut Pro etliche Freeware-Lösungen hinzugekommen, sodass man auch im Bereich Film von einer Demokratisierung der Werkzeuge sprechen kann. Neben einem rasant gewachsenen Low-Budget-Sektor wäre hier vor allem die stetig zunehmende Gruppe semi-professioneller Selbstvermarkter zu nennen, die ihre mit Videokamera und Stativ in »Eigenregie« produzierten Serienformate nicht selten sehr lukrativ in Videoportale wie YouTube hochladen und damit zum Teil immense Reichweiten erzielen – Chashflow via Google-AdSense-Konto inklusive. Die Möglichkeit, immer wieder umsonst interessante Inhalte auf YouTube zu finden und anzuschauen, sollte natürlich nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass für den User auch heute kein Bewegtbild-Content wirklich umsonst ist – YouTube-Eigner Google schaut uns zu und verwertet unsere medialen Konsumgewohnheiten.

Durch den Dschungel dieser Mechanismen führt eine Werbebranche, die entsprechend der werbemedialen Diversifizierung und Digitalisierung neues Know-how entwickeln musste. Klassische Werbung – auch die im Bereich Film und Video – geht heute ganz andere Distributionswege und vollzieht eigentlich immer den Brückenschlag in die digitale Vermarktung – Stichwort E-Commerce, Crossplatform, Multichannel-Marketing. Auch hier ist die kreative Arbeit geprägt von Design, Code, Business, den Kernthemen von PAGE.

Zudem handelt es sich bei Film und Video fast immer um Produkte, die mittels Verpackungsdesign vermarktet werden – heute natürlich nicht mehr nur per DVD- respektive Blue-Ray-Label und -Cover, sondern auch auf Websites, Microsites oder Landingpages. Und doch, ja, auch klassische Außenwerbung in Form des guten, alten großformatigen Plakats oder Poster für den Videoverleih um die Ecke kommt hier noch zu ihrem Recht.

Hier schließen wir den Kreis: Für Kommunikationsdesigner, Typografen und Fotografen war die Film- und Videobranche schon immer ein möglicher Markt und Erwerbszweig mit hohem Spezialisierungsniveau. Für Schriftgestalter und Illustratoren wären natürlich die Filmtrailer mit ihrem ungemein einfallsreichen, oft auch animierten Schriftdesign zu nennen – Abspann inklusive. Auf dem Set natürlich Schilder mit möglichst authentischer oder dem jeweiligen Set-Design des Films genügender Schriftgestaltung. Doch wird schnell klar, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt des Spektrums der Designaufgaben bei Film-, Video- und Fernsehproduktionen ist. Insbesondere die Nachrichtenformate der TV-Sender wären ohne ein professionelles Bewegtbilddesign nicht, was sie sind.

Eben eine happy ending story mit vielen hoch engagierten Beteiligten, die immer wieder neu geschrieben wird. Film ab!