I am not the DJ / I am not the VJ

Am Freitag fand in der Tiefgarage des klubsen in Hamburg-Hammerbrook eine Party der besonderen Art statt: unter dem Motto „I am not the DJ/I am not the VJ“ entstand eine gelungene Kombination aus Musik und Videoinstallationen verschiedener Hamburger Künstler.



Am Freitag fand in der Tiefgarage des klubsen in Hamburg-Hammerbrook eine Party der besonderen Art statt: unter dem Motto „I am not the DJ/I am not the VJ“ entstand eine gelungene Kombination aus Musik und Videoinstallationen verschiedener Hamburger Künstler.

Initiator der Party war The Haina / HeiFI Records, der zusammen mit dem Label Mirau für die musikalische Untermalung sorgte. Die Arbeiten der Künstler wurden – anders als üblich – in unterschiedlichsten Weisen als Raum-Installationen, auf Fernsehern und mit Beamern präsentiert.

Dieses Konzept soll mit immer wechselnden DJs und VJs weitergeführt werden und findet jeweils immer nur einen Abend lang statt.

Mit dabei waren unter anderem SFA, die bereits auf der „Breminale“ sowie bei diversen Veranstaltungen im Haus 73 Live-Vjing betrieben haben und sonst für Edutainment- und Satire-Filme, Illustrationen und Musik-Videos bekannt sind.

In ihrer Installation stellten sie zwei Fernseher gegenüber, auf denen jeweils 25 Minuten lange Filme im Loop gezeigt wurden. Alle 2,5 Minuten war ein synchrones Bild zu sehen, wie auf der Abbildung oben, oder aber Sätze wie „Fernseher zu verschenken“ und „Hier gratis Internet“ – stimmt beides nicht und ist deshalb als Kritik an Medien und Gesellschaft zu verstehen, die scheinbar alles glaubt, sobald es irgendwo geschrieben steht.

Zuletzt waren SFA am 5. März live in Genf zu sehen:

Sehr schön anzusehen war auch die Installation von Jonas Alsleben und Tomma Brook, die mithilfe von zwei Beamern, die in einen Pappkarton projizierten, ein digitales Aquarium geschaffen haben. In ihrer Arbeit experimentieren sie mit der Annäherung, Verknüpfung und Verbindung von Zeichnung, bewegtem Bild und Projektion.

Die Zeichnungen stammen von Tomma Brook, bewegt und animiert wurden sie von Jonas Alsleben, die beide mit dem Künstlerkollektiv niedervolthoudini in letzter Zeit besonders im Hamburger Gängeviertel aktiv sind. 

Yoonar, der schon oft in Hamburg und auf verschiedenen Festivals seine Visuals und Installationen gezeigt hat, präsentierte ein überdimensionales Videoskop, das wie ein Zeittunnel anmutete. 

Weitere VJ-Künstler der Veranstaltung: 

aufderlichtung

Giraffentoast

Jan Schaab

Harlekvinn

Flickerdisko


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