Deutsche Magie auf der Expo Shanghai

Am 1. Mai eröffnet in Shanghai die größte Expo aller Zeiten. Ein Veranstaltung der Superlative – auch für Deutschland. Neben dem spektakulären Länder-Pavillon »Balancity« sind zahlreiche deutsche Büros, Institutionen und Studios vertreten. Darunter das Atelier Brückner, das für den chinesischen Energieriesen State Grid die »Magic Box« konzipierte und ART+COM, die eine Spiegelinstallation entwickelten.



Am 1. Mai eröffnet in Shanghai die größte Expo aller Zeiten. Ein Veranstaltung der Superlative – auch für Deutschland. Neben dem spektakulären Länder-Pavillon »Balancity« sind zahlreiche deutsche Büros, Institutionen und Studios vertreten. Darunter das Atelier Brückner, das für den chinesischen Energieriesen State Grid die »Magic Box« konzipierte und ART+COM, die eine Spiegelinstallation entwickelten.

Im Auftrag von IBM China und für das chinesische Staatsunternehmen State Grid hat das Stuttgarter ATELIER BRÜCKNER eine aufsehenerregende »Magic Box« konzipiert und realisiert. Im State Grid Pavillon steht der Besucher auf einer dreieinhalb Meter hohen gläsernen Brücke und wird von sechs Seiten aus mit einer Reise durch Zeit und Raum »umspielt«. Der animierte Film des Berliner Medienkünstlers Marc Tamschick visualisiert Wasser, Wind und Erde, die Erzeugung von Energie, ihre Transportwege durch China und den effizienten Umgang mit ihr – und das als mitreißendes Erlebnis. Während der Raum sich am Anfang durch eine »Gittershow« weit öffnet, auflöst und dreht, wird der Besucher anschließend von Wasser umtost, sieht das Gras um sich herum wachsen bis er sich ganz klein fühlt, fliegt über die chinesische Mauer und in die Stadt der Zukunft. Das Abenteuer wird von einer Klangcollage ummalt und lässt einen sieben Minuten lang die Welt um sich herum vergessen. In nächster Zeit wird der Film auch auf der Website des ATELIER BRÜCKNER zu sehen sein.

Auf Poesie hingegen setzt die Spiegelinstallation »Mobility« im Life and Sunshine Pavillon. Im Auftrag von Otto Bock Healthcare und Otto Bock China, die auf der Expo präsentieren, wie technische Orthopädie- und Rehabilitationshilfen mobil machen, entwickelte das Berliner Büro ART+COM ein stimmungsvolles Entrée, das Anklänge an den Surrealismus und an den traditionellen chinesischen Tanz der Uighuren hat und mit zurückhaltenden Mitteln eine stimmungsvolle Wirkung erzeugt.

In einem sieben Meter langen Gang sind auf der einen Seite hundert weiße Prothesenhände angebracht, die einen kleinen Spiegel halten und sich vertikal um die eigene Achse drehen. In weichen Bewegungen lassen die Spiegel Lichtpunkte über die gegenüberliegende Wand kreisen, die zunächst ganz ungeordnet scheinen und sich schließlich zu dem chinesischen Schriftzeichen für Bewegung zusammensetzen. Auf der ART+COm Website ist ein Rendering der Lichtinstallation zu sehen, ein Film folgt Mitte Mai.

Über das Innovationszentrum auf der Expo Shanghai berichtete PAGE online bereits.


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