Boulevard der Stars in Berlin

Foto: Henry Herrmann, Eventpress

Die Berlinale ist in vollem Gange. Einen Tag nach der Eröffnung der 60. Ausgabe der internationalen Filmfestspiele an der Spree, wurde hier auch der Grundstein für den Boulevard der Stars gelegt – mit einem interaktiven Spiegeltrick von art + com



Boulevard der Stars

Foto: Henry Herrmann, Eventpress

Die Berlinale ist in vollem Gange. Einen Tag nach der Eröffnung der 60. Ausgabe der internationalen Filmfestspiele an der Spree, wurde hier auch der Grundstein für den Boulevard der Stars gelegt. Das Projekt ist eine Initiative einer eigens gegründeten gemeinnützigen GmbH in Kooperation mit dem Berliner Senat. Um die historische und gegenwärtige Bedeutug der Filmstadt Berlin zu würdigen, soll in der Potsdamer Straße ein Walk of Fame entstehen, der jedes Jahr um sieben bis zehn Sterne mit den Namen bekannter Film- und Fernsehgrößen erweitert wird. Den Auftakt machte Marilyn Monroe. Dass die Diva bei der Eröffnng des Boulevards tatsächlich zu sehen ist und mit Berlins Bürgermeister für ein Foto posiert, macht die so genannten Pepper’s Ghost Camera möglich. Ein interaktiver Spiegeltrick soll den Unterhaltungswert des Boulevards auch in Zukunft garantieren, wenn sich die Besucher mit ihrem Star auf dem roten Teppich ablichten lassen.

Verantwortlich für die Konzeption dieser Intallation sind die Agenur art + com und das Architekturbüro Graft. Mit einem Gemeinschaftsentwurf gingen die Firmen aus dem vom Initiatior ausgelobten Wettbewerb mit insgesamt sieben Finalisten hervor. Die strenge Vorauswahl ist in einem gescheiterten Projekt von 2004 begründet. Damals hatte die Boulevard der Stars GmbH ihren Etat schon einmal ausgeschrieben, der Entwurf des prämierten Büros Zaha Hadid scheiterte jedoch “an den Zwängen des Ortes”, wie es auf der Website des Projekts heißt.


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