Film

Spielfilme, Dokumentarfilme, Werbefilme für Kino und Fernsehen, TV-Reportagen, aber auch Produktfilme für den Point of Interest im Einzelhandel sowie Imagefilme und Industriefilme für Unternehmenspräsentationen und Messestände – nicht zu vergessen professionelle Musikclips: Sie alle gehören zur Domäne von auf Konzept, Manuskript, Storyboard, Dreh, Schnitt und Postproduktion spezialisierten Agenturen und Produktionsbüros mit ihren sehr unterschiedlichen Ausrichtungen in puncto Filmformat und Filmgenre. Im großen Rahmen operierende Filmproduktionsgesellschaften kümmern sich auch um die Filmverwertung der unter ihrer Hoheit entstandenen Streifen.

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fullframe Festival 2008

backup.award / backup.clipaward

Bis zum 15. April laufen noch die Ausschreibungen zu den beiden Wettbewerben des Backup_Festivals 2008, das in diesem Jahr vom 18. bis zum 22. Juni stattfindet. Gesucht werden experimentelle Kurzfilme und Musikvideos. Eine unabhängige Jury aus Film-

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Fotoausstellung bild.sprachen

Nacht der Hochschulfilme – 26./27. März

In der Nacht zum 27. März strahlt das HR-Fernsehen von 0:05 bis 1:35 Uhr eine zweite Ausgabe seiner „frischfilm“-Reihe aus, eine Auswahl an hessischen Hochschulen entstandener Produktionen, darunter der vielfach ausgezeichnete

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So wird’s gemacht

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Fresh films by demanding directors for hungry comsumers …

Sehr selbstbewusst positioniert sich wildscreen.tv aus Berlin als „erstes ernstzunehmendes Filmportal mit hohem Qualitätsanspruch“ – fern von „YouTube und Co und ihrem belanglosen Datenmüll“. Der Schwerpunkt

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Chris Marker – Abschied vom Kino

Dem Fotografen, Poeten, Publizisten, Medienkünstler, Reisenden, Kritiker, Aktivisten –und natürlich Filmemacher – Chris Marker widmet das Museum für Gestaltung Zürich eine Ausstellung. Sie ist bis zum 29. Juni in der

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Beautiful World

... heisst eine Ausstellung, die vom 9.3. bis 20.4. im Kulturforum Alte Post Neuss läuft und fotografische und filmische Portraits von Olivier Jobard, Francesco Jodice, Ted Partin, Oliver Sieber und Katja Stuke zeigt. Siehe

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Every Step you take

Mit schätzungsweise über vier Millionen Kameras ist Großbritannien mit großem Abstand das am meisten videoüberwachte Land der Erde. Wie kam es ausgerechnet in George Orwell’s Mutterland so weit? Warum haben andere

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Manga und Anime in Frankfurt

... sind Thema zweier Ausstellungen, die am 27. Februar in Frankfurt starten: "Mangamania - Comic Kultur in Japan - 1800-2008", bis 25. Mai im Museum für Angewandte Kunst und "Anime! High Art - Pop Culture", bis 3. August im Deutschen Filmmuseum

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Beste Animationsfilme

Beim Cartoon-Movie-Festival in Potsdam-Babelsberg werden am 7. März die Preise für die besten Produktionen in der europäischen Animationsfilmindustrie vergeben. Die Nominierungen stehen jetzt festBester europäischer Regisseur des

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Smartass-Filme

Sehr lustig, die sieben Klugsch..er-Kurzfilme mit schicken Einzelbild-Animationen, die Feedmee aus Köln für Discovery Channel gemacht hat. Man findet sie auf der Feedemme-Site über folgenden Weg: FEEDMEE - WORK - KUNDEN- DISCOVERY

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Cannes-Rolle in Hamburg

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Filmwettbewerb

Die neuen IPTV-Anbieter wie Hobnox veranstalten gerne Wettbewerbe: Das bringt Content und sorgt für Aufmerksamkeit und gilt auch fürs Webvideomagazin WatchBerlin. Aus dem Aufruf: "WatchBerlin und achtung berlin – new berlin film award

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Halluzinationen gesucht

... fürs Festival des halluzinatorischen Films. Die besten Animationsfilme werden auf der großen ADC-Ausstellung im April in Berlin gezeigt. Hier schonmal ein nicht so ganz appetitlicher Appetithappen der Veranstalter von Storyboards

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Nokia und Bohnendosen

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test a movie

Ausstellung Maix Mayer

In der Leipziger Galerie Eigen+Art sind vom 19. Januar bis 19. April "hyperreale" Arbeiten zu sehen, die sich zwischen Fotografie, Film und Installation bewegen und gefundenes Material mit Persönlichem mischen. Dazu erscheint im Februar ein

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Apropos »Streifen«: Kann sich heute schon kaum jemand mehr an die Zeiten von Videorecordern und Videobändern erinnern, ist in den vergangenen Jahren auch in den Projektionsräumen der Kinos die letzte Lampe erloschen und das letzte Celluloid für immer in seiner Filmdose verschwunden – digitale Filmprojektoren haben Einzug gehalten, Filmvorführer spielen das Material heute vom Computer aus ein. Nirgends also dreht sich noch etwas, wenn es heute heißt »Film ab!«. Weder am Set noch in den Lichtspielhäusern. Grund dafür ist die enorme Entwicklung der Videokameratechnik von den ersten Kameras mit digitaler Bildaufzeichnung in den 1980ern bis hin zum iPhone auf Consumer-Ebene sowie im High-End-Bereich zur digitalen Kinokamera, die seit etwa 2007 im 35-Millimeter-Segment Einzug hielt – James Camerons »Avatar« 2010 war nur das erste Beispiel, in dem sich digitale 3D-Animation und analoges Szenenbild auf ganzer Spielfilmlänge ein Stelldichein gaben.

Noch gravierender, weil in gewisser Weise unübersichtlicher, entwickelten sich die Produktions- und Distributionsbedingungen in den »kleinen« Film- und Videoformaten – nicht zuletzt aufgrund der Verbreitung frei erhältlicher Videoschnittsoftware – denn in den vergangenen Jahren sind zu den zahlreichen proprietären Videoschnittprogrammen von Adobe Premiere über Avids Media Composer und Lightworks bis hin zu Apples Final Cut Pro etliche Freeware-Lösungen hinzugekommen, sodass man auch im Bereich Film von einer Demokratisierung der Werkzeuge sprechen kann. Neben einem rasant gewachsenen Low-Budget-Sektor wäre hier vor allem die stetig zunehmende Gruppe semi-professioneller Selbstvermarkter zu nennen, die ihre mit Videokamera und Stativ in »Eigenregie« produzierten Serienformate nicht selten sehr lukrativ in Videoportale wie YouTube hochladen und damit zum Teil immense Reichweiten erzielen – Chashflow via Google-AdSense-Konto inklusive. Die Möglichkeit, immer wieder umsonst interessante Inhalte auf YouTube zu finden und anzuschauen, sollte natürlich nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass für den User auch heute kein Bewegtbild-Content wirklich umsonst ist – YouTube-Eigner Google schaut uns zu und verwertet unsere medialen Konsumgewohnheiten.

Durch den Dschungel dieser Mechanismen führt eine Werbebranche, die entsprechend der werbemedialen Diversifizierung und Digitalisierung neues Know-how entwickeln musste. Klassische Werbung – auch die im Bereich Film und Video – geht heute ganz andere Distributionswege und vollzieht eigentlich immer den Brückenschlag in die digitale Vermarktung – Stichwort E-Commerce, Crossplatform, Multichannel-Marketing. Auch hier ist die kreative Arbeit geprägt von Design, Code, Business, den Kernthemen von PAGE.

Zudem handelt es sich bei Film und Video fast immer um Produkte, die mittels Verpackungsdesign vermarktet werden – heute natürlich nicht mehr nur per DVD- respektive Blue-Ray-Label und -Cover, sondern auch auf Websites, Microsites oder Landingpages. Und doch, ja, auch klassische Außenwerbung in Form des guten, alten großformatigen Plakats oder Poster für den Videoverleih um die Ecke kommt hier noch zu ihrem Recht.

Hier schließen wir den Kreis: Für Kommunikationsdesigner, Typografen und Fotografen war die Film- und Videobranche schon immer ein möglicher Markt und Erwerbszweig mit hohem Spezialisierungsniveau. Für Schriftgestalter und Illustratoren wären natürlich die Filmtrailer mit ihrem ungemein einfallsreichen, oft auch animierten Schriftdesign zu nennen – Abspann inklusive. Auf dem Set natürlich Schilder mit möglichst authentischer oder dem jeweiligen Set-Design des Films genügender Schriftgestaltung. Doch wird schnell klar, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt des Spektrums der Designaufgaben bei Film-, Video- und Fernsehproduktionen ist. Insbesondere die Nachrichtenformate der TV-Sender wären ohne ein professionelles Bewegtbilddesign nicht, was sie sind.

Eben eine happy ending story mit vielen hoch engagierten Beteiligten, die immer wieder neu geschrieben wird. Film ab!