Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt und erneut ruft die Initiative #machdeinkreuz dazu auf, seine Stimme abzugeben. Um diese Botschaft zu verbreiten, steht eine Auswahl an Plakaten von Kreativen zur Verfügung, die heruntergeladen werden können.
Bereits seit 2024 ruft das Kollektiv Kompliz*, zu dem über 140 Kultur-Initiativen, Clubs und Ausstellungsräume in Sachsen gehören, darunter die GfK Galerie für Zeitgenössische Kunst oder die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, dazu auf, wählen zu gehen.
Und das mit der Initiative #machdeinkreuz, für die Künstler:innen und Designer:innen Plakate zur Verfügung stellen.
Fast 50 sind es mittlerweile, jedes in seinem ganz eigenen Stil, aber alle mit derselben Botschaft: sein demokratisches Recht zu nutzen, seine Stimme abzugeben.
Sowieso! Aber noch dringlicher in Zeiten, in denen ein so immenser Rechtsruck droht. Gerade jetzt auch in Sachsen-Anhalt.
Haben anfangs nur Kreative der einzelnen Bundesländer an der Aktion teilgenommen, in denen die jeweilige Wahl stattgefunden hat, hat sich das längst ausgeweitet.
Eine Auswahl der Plakate wurde jetzt an die Wahl in Sachsen-Anhalt angepasst.
Zahlreiche Museen, Theater, Konzertveranstalter:innen und Vereine beteiligen sich daran, die Plakate zu zeigen. Und auch das Bauhaus Dessau, das bereits im Vorfeld der Landtagswahl besonders hart von der AfD angegangen wurde, zeigt die Plakate am und im Gebäude und in der Umgebung.
Alle Plakate stehen kostenfrei zum Download bereit, können in Social-Media-Kanälen geteilt oder ausgedruckt und aufgehängt werden. Ob das in deinem Atelier, in deinem Fenster oder deinem Lieblingskiosk ist – darüber hinaus können die Plakate auch verteilt werden.
Um eine rechte Machtübernahme der Landesregierung zu verhindern, ist eine hohe Wahlbeteiligung entscheidend.
Zu den ausgewählten Motiven, die gleichzeitig die beliebtesten sind, gehören Arbeiten von InaWeise, David Voss, Verena Mack oder Maja Behrmann.
Auch alle weiteren Plakate können heruntergeladen werden und rufen zum Wählen auf. Nur fehlt der direkte Verweis auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.