Festival-Plakate als Feuerwerk: Pentagrams Paula Scher für Shakespeare in the Park
Handgezeichnete Typografie – und umwerfend viel Energie: Seit 1994 gestaltet Pentagram-Partnerin Paula Scher die Kampagnen des New Yorker Festivals »Shakespeare in the Park« und übetrifft sich in dieser Sommersaison einmal mehr .

So ikonisch wie das alljährliche Shakespeare-Festival Sommertheater in New Yorks Central Park sind auch die Kampagnen, die Pentagram-Stardesignerin Paula Scher und ihr Team seit 1994 für die umsonst-und draussen Sommersaison des New York Public Theatre entwerfen.
Einst hat die Stardesignerin die Identity des New York Public Theatre entwickelt und seit 32 Jahren mittlerweile lässt sie dessen Typografie in der Sommersaison Kapriolen schlagen.
Immer mal wieder provokant und häufig, wie man Shakespeare sonst nicht sieht.
Im Punk-Style, mit zerschinttener Schrift, die auch an das legendäre Albumcover Never Mind The Bollocks der Sex Pistols.bold und fett gedruckt, mit Schriften, die gechichtet übereinander liegen, die in Rot, Blau und Gelb wie ein Supermarkt-Prospekt mit Sonderangeboten, im Kreis wirbelnd, mit zehn verschiedenen Schriften, die jeweils eines der Stücke interpretieren.

Menschlich – und mitreißend
In diesem Somer jedoch setzt Paula Scher auf handgezeichnete Typografie, die, Weiß auf Schwarz, energetisch das gesamte Festivalspekturm abbildet, viebriert und wummert und zeigt, wie besonders das Handgemachte ist und der menschliche Touch.
Im Zentrum steht immer der Knockout-Font der Theaterkompanie, der neu interpretiert wird und es jedes mal wirkt, als werde er komplett neu erfunden.
Es ist das erste Mal, dass die Schrift komplett handgezeichnet ist und sie prägt nicht nur die Plakate, die jetzt für einige Wochen im Stadtbild von New York City für Aufmerksamkeit sorgen, sondern bestimmt auch die gesamten Beschilderungen und sonstige Informationen.



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