Exklusiver erster Blick: TDC 2012 – Teil 6

Sechster und letzter Teil mit der exklusiven Vor-Schau auf die Gewinner des Type Directors Club 2012 New York.



Sechster und letzter Teil mit der exklusiven Vor-Schau auf die Gewinner des Type Directors Club 2012 New York.

Zu den prämierten Arbeiten gehört die Ausstellung »Commerce Art/Kommerz Kunst« samt Publikation, die sich 2011 in Luzern mit der Frage auseinandersetzte, ob es heute noch möglich ist künstlerisch wertvolle Plakate für kommerzielle Werbung zu machen, die ein Best-of zeigte – und deren Initiatoren Cybu Richli & Fabienne Burri von C2F sich gestalterisch selbst in Höhen aufschwangen (wir berichteten).

Um Bühnenluft, Rampenlicht, Dialoge und was sonst noch Theater ausmacht typografisch zu visualisieren, setzte das Schweizer Büro TGG auf Textbänder, die sich durch die Programmhefte des Theater St. Gallen ziehen. Das Haus gehörte zu den ersten Kunden der Agentur, nach und nach setzten sie aus Einzelaufträgen dessen visuelle Identität zusammen – und ließen auf die bisher stark bildorientierten Konzepte jetzt das typografische folgen.

Was ein Name dachte sich Joe Hospodarec von Wax aus dem kanadischen Calgary. WURST, was sich im Englischen wie worst (das schlimmste) anhört, hat ein Küchenchef sein hochkarätiges Restaurant samt zünftiger Bierhalle genannt. Um mit dem Namen zu spielen und die beiden so unterschiedlichen Läden zusammenzubringen, setzte Hospodarec auf deutsche Klischees und prägnant große Schrift.

Wie sieht Elektro als Landschaft aus? Wie Jazz? Oder wie eben nicht! Für Music Austria entwarf Eva Dranaz von 3007 fünf Bildwelten, die die unterschiedlichen Musikstile mit Landschaften verbinden.

Dave Eggers ist ein engagiertes Multitalent, preisgekrönter Schriftsteller, der zuletzt den herausragenden Post-Katrina-Roman »Zeitoun« geschrieben hat, der in seinem Verlag McSweeneys Bücher, Magazine und Comics verlegt – und in San Francisco das Schreibzentrum 826 Valencia gegründet hat das sozial schwache Jugendliche für kreatives Schreiben begeistern soll. Eines der vielen Sozialprojekte des 42-Jährigen, das er durch den angegliederten Shop für Piratenzubehör finanziert. Eric Heiman von Volume re-designte dessen Website als atmosphärische Fundgrube für alle Freibeuter-Fans.

»Istanbul Deko« heißt augenzwinkernd das Plakat, das Geray Gencer mit Typografie, die an historische Gebäude Istanbuls erinnert, gestaltete. Für den Folksänger Neset Ertas hingegen, der das 50 Bühnenjubiläum feierte, entwarf er ein Poster aus traditionellen Kelim-Motiven.

Das war’s mit dem TDC 2012 – und wir sind gespannt, was uns 2013 erwartet …


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4 Kommentare


  1. sabine danek

    Dear Kristina,

    best will be to contact the designer himself. That’s his website: http://www.geraygencer.com/

    Best wishes, Sabine


  2. Kristina

    Where to buy this cool Istanbul poster???


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