Editorial Design

Der Begriff Editorial Design bezeichnet die grafische Gestaltung von Printmedien. Dazu gehören Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, Magazine und Bücher. Für Editorial Designer steht das Layout des gedruckten Mediums im Zentrum. Dieses gilt es zu strukturieren und visuell auszugestalten, um den Leser anzulocken, zu informieren, zu unterhalten und orientierend durch das Druckwerk zu führen.

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Die schönsten aktuellen Magazin-Cover mit Illustrationen

Editorial Designer lieben zurzeit illustrierte Zeitschriften-Cover! Wir zeigen wieder Highlights unter den aktuellen Cover-Illustrationen.

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Kein Ratgeber für die ewig Suchenden: launiges Buch der Generation Y

»How to never arrive anywhere« geht auf Sinnsuche – stellvertretend für eine Generation, die alles hinterfragt und eigene Antworten auf die großen Lebensfragen liefert. mehr

Ist Drucken mit Algentinte die Zukunft?

Für die nachhaltige Kult-Outdoor-Marke Patagonia hat Cast Iron Design einen wunderschön gestalteten Reiseführer entworfen – und mit Algentinte gedruckt. mehr

Zukunft des Journalismus: Relaunch von SPIEGEL Online

In enger Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus hat das Hamburger Make Studio den digitalen SPIEGEL von Grund auf neu gestaltet. Wir haben mit Creative Director Michael Ahlf über die Hintergründe, die größten Veränderungen und die innovative Design-Bibliothek gesprochen.

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Vogue Italia geht radikalen Schritt: Illustrationen statt Fotografie

20 Flüge gespart, 12 Zugfahrten und 40 Autos in Bereitschaft: die Vogue Italia verzichtet in ihrer Januar-Ausgabe 2020 komplett auf Fotografie – und feiert die Illustration. mehr

Streaming-Tipp: New York Times Kolumne »Modern Love« auf Amazon Prime

Wer zwischen den Jahren endlich mal wieder Zeit zum Fernsehen hat, dem sei noch einmal »Modern Love« ans Herz gelegt. Die Erfolgskolumne ist ein Herzstück der New York Times und wurde inzwischen für Amazon Prime verfilmt. Wir besuchten Brian Rea, der die Geschichten seit neun Jahren illustriert, in LA und sprachen mit ihm über die Darstellung großer Gefühle. mehr

Ein ganzes Magazin nur übers Thema Tampons!

28 Künstler und Fotografen aus der ganzen Welt haben originelle, meist sehr witzige Beiträge für die neueste Ausgabe von Max Siedentopfs »Ordinary« geliefert.

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Von Luxusmagazin bis Syrien-Reiseführer: Das war der Portfolio Slam #2!

Beim zweiten Portfolio Slam von PAGE und der Kreativ Gesellschaft Hamburg drehte sich alles um Editorial Design – und das in all seinen Facetten.

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GUM 13 – eine Typografie-Spezialausgabe

Die lesenswerte, aufwändig gestaltete und sorgfältig produzierte Ausgabe des Magazins »GUM«, herausgegeben vom Institut für Buchgestaltung an der FH Bielefeld, dreht sich ausschließlich um Schrift und Typografie. mehr

Artistische Papierkunst: Eins, zwei, drei, die Akrobaten

Man blättert die Seiten ganz langsam um, denn dieses Pop-Up-Buch ist so spektakulär wie die Akrobaten-Pyramide von der es erzählt. mehr

Words by: Beeindruckendes Storytellingprojekt von Unicef

Das Buch- und Websiteprojekt »Words by« hat nicht nur eine eigene Corporate Identity, gestaltet vom Londoner Studios Charlie Smith Design, sondern jeder der Autoren hat sein eigenes handgeschriebenes Logo … mehr

Portfolio Slam: Seid dabei und zeigt eure Editorial Designs!

Am 14. November ist es wieder so weit: PAGE und die Kreativ Gesellschaft Hamburg laden zum zweiten Portfolio-Slam! Diesmal dreht sich alles um Editorial Design.

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Design-Rebell David Carson und »Ray Gun«

Mit wüsten Layouts, die alle Regeln der Gestaltung brachen, schrieb David Carson im Magazin »Ray Gun« Designgeschichte

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Las Vegas des Nordens: Das neue Lookbook für Klar ist ein Vergnügen

Die Agentur Arndt Benedikt ist für das aktuelle Lookbook von Klar Optik in den legendären Vergnügungspark in Blackpool gereist und hat die Menschen dort gebeten, zu posieren.  mehr

Wie Schrift ein nachhaltiges Magazin bestimmt

Für das Stuttgarter Stadtkaufhaus Gerber gestaltete das Hellofarm Design Studio ein Magazin, das so nachhaltig ist wie die Produkte, die darin vorgestellt werden – und das von verschiedenen Fonts bestimmt wird. mehr

Zur aktuellen Polit-Debatte: The Tampon Book

Von The Female Company herausgebracht, von Scholz & Friends gestaltet und jetzt in limitierter Auflage bei dm erhältlich: The Tampon Book, das für eine niedrigere Tampon-Steuer kämpft. mehr

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Von Instagram geküsst: Was ist aus der Muse geworden?

Ist die personifizierte Muse passé? Diese Bachelorarbeit geht dem Phänomen Muse auf die Spur.

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Spannendes Editorial Design: Rosenthal loves Bauhaus

Designer und Typograf Rafael Bernardo hat zum Bauhaus-Jubiläum das neue Kundenmagazin »Radikal Zeitgemäß – Rosenthal loves Bauhaus« gestaltet. mehr

Ihre Gestaltungsideen richten Editorial Designer je nach Medium und Zielgruppe aus. Immer wieder geht es um eine passende Anordnung von Text, Bild und Weißraum. Auch die Covergestaltung, die Definition eines Farbcodes sowie das Anlegen und die Pflege eines Layoutrasters für den einheitlichen Gesamteindruck eines Druckmediums gehören zu ihrer Tätigkeit. Dieses Raster gilt es mithilfe eines feinen Gespürs für Fotografie, Typografie, Satz, Größenverhältnisse et cetera ansprechend zu füllen.

Editorial Designer sind keine »Lonely-Runner«, sondern Teamplayer. Sie stehen in stetem Kontakt mit Redakteuren, Autoren, Illustratoren, Fotografen sowie anderen Grafikdesignern und Layoutern. In enger Absprache mit diesem Team wählen sie Fotografien aus und übersetzen die journalistische, literarische oder werberische Botschaft in eine einheitliche Gesamtanmutung, die zur guten Konsumierbarkeit des Lesestoffs führen soll.

Das Layout eines Druckwerks kann die unterschiedlichsten Genres und Zielgruppen bedienen. Auch Ansprüche an das Corporate Design des Verlags sind zu berücksichtigen. Insgesamt gilt es, feines Gespür für die Umsetzung und Wahrung eines einmal gefundenen Stils zu entwickeln. Das Erscheinungsbild muss stimmig und prägend sein und dabei immer wieder herausstechen. Nicht zuletzt spielt auch die serielle Wiedererkennbarkeit eines Druckwerks eine große Rolle.