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Schon mal so eine schicke Kampagne für einen Fußballverein gesehen?

Karl Anders, neue Leadagentur des Sport-Clubs Wien, hat zu dessen Saisonstart eine Kampagne gelauncht, die nicht viel mehr als ein paar Sätze in Schwarz auf Weiß braucht, um die Kultur und die Gemeinschaft des Traditionsvereins auf den Punkt zu bringen.

Der Wiener Sport-Club ist Kult. Was alleine schon für einen schicken, kurzen Namen einer der ältesten Sportvereine Österreichs trägt.

Bereits 1883 wurde er gegründet und ist, neben manchem fußballerischen Erfolg, auch bekannt für seine Tribüne, die an einen Friedhof grenzt – und für seine toleranten Fans.

Die neue Saison hat er mit einem 2:0 gegen den Favoritner AC eingeläutet – und mit einer Kampagne von Karl Anders.

Im letzten Jahr hat die Hamburger Agentur für Contemporary Branding mit Matthias Alber in Wien ein weiteres Studio eröffnet und das mit dem Paukenschlag des Rebrandings des Volkstheaters.

Ganz wie der Sport-Club selbst

Mit dem Sport-Club Wien haben die Kreativen von Karl Anders jetzt jedem ihrer drei Standorte Hamburg, Paris und Wien den coolsten heimischen Fußballverein unter ihren Fittichen: Sie haben die Schrift für FC St. Pauli gestaltet, die Kampagnen für den Red Star FC und jetzt auch für den Sport-Club.

In Wien, wo die Kampagne in den nächsten Wochen in der Stadt zu sehen ist, zeigt sich der Verein, so wie er ist: nahbar, sympathisch, mit Humor und bis hinein in seine treue und tolerante Anhängerschaft, offen und ganz auf Gemeinschaft ausgerichtet.

Dafür braucht es keine aufwendigen Visuals und auch nicht viele Worte – und erst recht muss man nicht dick auftragen.

»Das Besondere an der Zusammenarbeit mit dem Wiener Sport-Club ist, dass wir die Faszination dieses Vereins nicht erst behaupten müssen«, sagt Creative Director Matthias Alber. »Sie ist längst da, in seiner Geschichte, seiner Haltung und vor allem in den Menschen, die ihn tragen.«

Und so reicht ein »Freitag Dornbach?« oder »Magst mit mir zum Sport-Club gehn? <3« oder Statements wie »Die Saison seh i mehr Schwarz-Weiß« oder »Regionalliga is mei Champions League« – und das Schwarz auf Weiß, in den Farben des Wiener Sport-Clubs.

Alles ist so gesagt, erzählt von der Gemeinschaft, davon, zusammen hinzugehen, von der Treue der Fans und ihrer warmherzigen Ironie und Verbundenheit.

W.S.C. im Mittelpunkt

Gleichzeitig ist die Kampagne der Auftakt zu einem Redesign des Wiener Sport-Clubs. Schrittweise wird in den nächsten Wochen das neue Erscheinungsbild gelauncht – über die Website und Social Media zu Merchandise und einer ganz besonderen Trikot-Initiative.

Die Identität soll sichtbarer gemacht werden und mit ihr die neue Wortmarke W.S.C., die angelehnt an die Initialen auf der Vereinsfahne ist und künftig im Mittelpunkt der Kommunikation steht.

Und ein guter Saisonauftakt sind nicht nur die zwei Gewinnertore im ersten Spiel und die neue Kampagne, sondern vor allem auch, dass bereits eingetreten ist, was der Verein sich erhofft hat: Dass die Plakate auch den Fans so gut gefallen, dass sie nach und nach aus dem Stadtbild verschwinden und an ihren eigenen Wänden ein neues Zuhause finden.

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