Blick ins Studio: garden olson

Der Kommunikationsdesigner Oliver Feichtinger hat statt eines eigenen Büros gleich einen ganzen Coworking Space für Kreative eingerichtet – und vorher erst mal 10 Monate lang saniert!



Blick ins Studio: garden olson Berlin
Alle Fotos: © Christian Manthey / garden olson 

Oliver Feichtinger arbeitet seit zehn Jahren als selbstständiger Kommunikationsdesigner, schwerpunktmäßig in den Bereichen Branding und Interaction Design. Über die Zeit hat er sich mit seinem Designbüro garden olson ein festes Netzwerk aus Fotografen und Gestaltern aufgebaut, mit denen er regelmäßig Projekte angeht. Um sich mit ihnen – und weiteren Kreativen – noch direkter austauschen zu können, entschied er sich für ein aufwendiges Unterfangen – den Aufbau eines eigenen Coworking Spaces mit zehn Arbeitsplätzen. Noch ein Grund, der dafür sprach: raus aus der Home-Office-Einsamkeit!

Bis die drei neuen, insgesamt 80 Quadratmeter großen Räume des garden olson fertig waren, stand einiges an: Die ehemalige Arztpraxis in einem Altbau, die nur grob entkernt worden war, musste erst mal ordentlich saniert werden. Zehn Monate lang arbeitete Oliver daran – und konnte dabei zum Glück auf die tatkräftige Hilfe seines Vaters zählen, der den Innenausbau inklusive Fußboden schleifen und lackieren sowie die komplette Küchenkonstruktion auf sich nahm. So sind sehr viele besondere Details entstanden: etwa die offen gelegten Wände oder eben die tollen Holzarbeiten in der Küche, die japanisch anmuten. Für die auffälligen Wandmalereien in der Lounge engagierte Oliver die Künstlerin Delia Fröhlich.

Blick ins Studio Garden Olson Delia Fröhlich Wandmalerei
© Christian Manthey / garden olson

Die ganze Mühe und Liebe zum Detail hat sich mehr als gelohnt und Olivers Plan, Räume entstehen zu lassen, die die Vorzüge von Home Office und Coworking Space verbinden, ist extrem gut aufgegangen. Dazu trägt neben der aufwendigen Sanierung auch die exquisite Möbelauswahl bei, eine Mischung aus neuen Klassikern und alten Unikaten. »Ich habe darauf geachtet, dass man den wenigen schwedischen Fließbandfabrikaten ihre Herkunft nicht ansieht«, sagt Oliver. Kein Wunder, dass fast alle Arbeitsplätze (bis auf einen!) momentan ausgebucht sind. Wer Interesse hat, kann sich bei Oliver melden.

Alle Bilder zeigen wir in der Galerie. Und zu unseren anderen »Blick ins Studio«-Beiträgen geht’s hier.


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