Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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Typo-Tipps: Korrekte Satzzeichen

Wer sich über falsche Anführungszeichen ärgert ist schon auf einem guten Weg. Wenn man dann noch weiß, hinter welchen Tastenkombinationen sich die richtigen Zeichen verbergen, steht einem korrekten typografischen Satz nichts mehr im Weg. mehr

Macht mehr Wind, Typeladies!

Es gibt gar nicht so wenig weibliche Typedesigner, sie ziehen nur nicht so gerne die Aufmerksamkeit auf sich. Fünf erfolgreiche Schriftgestalterinnen stellen wir Ihnen hier vor. mehr

FS Millbank für Leitsysteme

Die bei der britischen Foundry erscheinende FS Millbank eignet sich vor allem für Orientierungs- und Leitsysteme. mehr

Scriptfont JustDeine

Von dem Kommunikationsdesigner und Künstler Michael Lange aus Münster stammt der Scriptfont JustDeine, den der ständig erweitert. mehr

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Web-App für typografische Sonderzeichen

Die Webapplikation ¿©hara¢ter(s)! ist ein nützliches Tool und zugleich ein Schriftmuster der von Viktor Nübel gestalteten Schriften. mehr

Typo-Tipps: Anatomie der Buchstaben

Wer die Bestandteile der Buchstaben richtig beschreiben will, braucht nicht nur ein ganz bestimmtes Vokabular, von Vorteil ist auch, wenn man gleich weiß, wie Tropfen, Scheitel oder Anstrich auf englisch heißen. mehr

Drei neue Schriftfamilien von Ekke Wolf

Gleich drei neue, aufeinander abgestimmte Schriftfamilien – alle mit Wien-Bezug – bietet der Typedesigner Ekke Wolf an. mehr

Typografische Schokolade

Zum Essen fast zu schade ist die typografische Schokolade von Lisa-Marie Peters und Christian Pannicke. mehr

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Stencil Font Tripper

Ok, der Name Tripper ist vielleicht nicht ganz so sympathisch. Die neue  Schrift selbst der niederländischen Foundry Underware dagegen schon. mehr

Serifenlose Panton fast geschenkt

Ganze 90 Prozent Rabatt gewährt HypeForType auf die große Schriftfamilie Panton.

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Portfolio des Monats: Nils Thomsen

Das Portfolio des Monats der Ausgabe 03.2015.

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Schriften suchen war gestern. Heute erledigt das Suitcase Fusion 6.

Kreative haben im Schnitt rund 4.500 Schriftschnitte auf ihrem Rechner. Manche sogar bis zu 230.000 (!) – je nach Job. Da sind Probleme beim Finden, Sortieren und Anwenden quasi vorprogrammiert. Genau dafür gibt es Suitcase Fusion 6 von Extensis.

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Tipps und Inspiration für schöne Typo

 

 

Ob Web- und App-Fonts, Fontlizenzen, schöne Stencil- und Script-Fonts oder die Frage »Corporate Fonts: ja oder nein?« – all unsere Angebote zum Thema Typografie finden Sie gebündelt hier!

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(Web)fontday 2014

Zum vierten Mal findet am 8. November in München der (Web)fontday statt, dieses Mal unter der Überschrift »Modern Times in Digital Typography«.

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TYPO Berlin 2015 »Character«

21.05.2015 - 23.05.2015

 
Über »Character« Muskulatur der Psyche

Flexibilität ist das Zauberwort in Industrie und Marketing. mehr

Typo Design international – Reise nach Argentinien

La Pasión Latina: Seit einer Art Typo-Urknall im Jahr 2001 hat sich in Argentinien eine einzigartige typografische Kultur herausgebildet. Klaus-Peter Staudinger stellt sie und ihre Protagonisten vor.

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Gewinnspiel – PAGE verlost 3 Spiekermann-Bücher

»Andere schauen sich Weinflaschen an oder sie schauen Frauen auf den Hintern. Mir machen Schriften einen Heidenspaß.« So kennen wir den renommierten Typografen: Große Klappe mit viel Herz, das ist Erik Spiekermann.

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ZEITmagazin-Website von Erik Spiekermann

Erik Spiekermann gestaltete das neue Portal des ZEITmagazins. Wir haben den Chefredakteuren Christoph Amend und Jochen Wegner Fragen zum Konzept gestellt ...

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Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.