Grafikdesign

Das klassische Berufsbild des Grafikdesigners umfasst zunächst die Gestaltung alles Gedruckten von Logos, Visitenkarten, Flyern, Stickern und Plakaten sowie Aufstellern und Verpackungen über CD-/DVD-Cover und -Booklets bis hin zu Katalogen, Zeitschriftenlayouts und Buchpublikationen. Ebenso Illustrationen, Typografie, Geschäftsausstattungen und Corporate Designs gehören je nach individuellem Schwerpunkt zum Leistungsportfolio. Es gibt Spezialisten und Generalisten, die Akteure – die Berufsbezeichnung Grafikdesigner ist nicht geschützt – kommen aus allen Gesellschaftsschichten und gestalten für alle gesellschaftlichen Gruppen und Akteure.

Durch die Einführung des Desktop Publishing (DTP) erlebte der Beruf in den 1980er bis 1990er Jahren die erste tiefgreifende Veränderung. In den Redaktionen und Werbeagenturen wichen die Leuchttische Computern – mit dem technischen Wandel setzte nicht nur eine zunächst schmerzliche Rationalisierung in den Grafikabteilungen, Reproanstalten und Druckereien ein, sondern auch ein erfreulicher kreativer Schub für sämtliche Printpublikationen (Stichwort Demokratisierung durch DTP).

Der Natur nach arbeitete die Berufsgruppe stets eng mit der Druckindustrie zusammen – seit dem Zuwachs im Bereich der Neuen Medien in den 1990er Jahren kamen weitere berufliche Allianzen und Kooperationen hinzu. Letztere versetzten der Berufssparte einen neuen Schub; wer früher noch vor der Wahl stand, sich zwischen einem Studium des Grafik- respektive Kommunikationsdesigns oder der Illustration zu entscheiden, der steht heute vielleicht vor der Wahl zwischen Web- oder Game Design.

Gestalter im Gespräch: Chris Rehberger

Der Berliner Designer Chris Rehberger ist der Zwölfte in der Interviewreihe »Gespräche übers Gestalten«. PAGE präsentiert eine spannende Mischung von Designern verschiedener Generationen – made bei A5+.

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Agenturenporträt: PutGootink

PAGE gefällt ...: PutGootink, Amsterdamer Grafikdesignstudio von René Put und Brigitte Gootink, die Briefmarken mit Brailleschrift bedrucken, van Gogh schon mal in seine Einzelteile zerlegen und ganz ausdrucksstark mit Typo umgehen.

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Porträt der Woche: Katja Gretzinger, Grafikdesignerin

PAGE gefällt …: das Grafikdesign von Katja Gretzinger, die virtuos und in ganz eigenem Stil mit den Möglichkeiten von Typografie experimentiert.

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Die Renaissance des GIFs, Teil 2

 

Der Trend um animierte GIF-Dateien nimmt kein Ende.

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Graphic Design Walk in London

Während des London Design Festival führt ein Spaziergang am 23. September durch Grafikdesign-Studios in Ost-London und stellt die Arbeiten von Designerinnen vor.

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Wrap – Erst lesen, dann verpacken

»Wrap« ist ein großformatiges Design-Magazin, das wunderschöne Illustrationen zu bieten hat und nach dem Lesen als Geschenkpapier dient.

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Shirts von Hand bedruckt

Das Berliner Label Ja-Börnski setzt bei seinen T-Shirts auf Handarbeit – von den Illustrationen bis zum Druck.

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Paperlux – Papierprodukte zum Innehalten

Jährliche Red Dot Awards, hochwertige Papierprodukte, detailverliebtes Handwerk. Es gibt viele Gründe, das Hamburger Studio Paperlux unter die Lupe zu nehmen. Wir trafen die Designer zum Interview.

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Komet lädt zur Soirée graphique N°4

Zur vierten Ausgabe der Soirée graphique am 9. September bringt die Berner Agentur Komet eine großformatige Designzeitung heraus. PAGE sprach mit Organisator Thom Pfister.

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Adobe Muse: Webseiten gestalten ohne HTML und Programmierung

Adobe Muse ist der Codename einer neuen AIR-Applikation in den Adobe-Labs, die als Preview zum Download bereit steht.

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Agenturporträt: Sulki & Min

PAGE gefällt …: das Grafikdesign von Sulki & Min aus Seoul, die defintiv keine Angst vor weißen Flächen haben. Gerade sind sie von der Eröffnung des BMW Guggenheim Lab zurück, dessen Identität sie entworfen haben.

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Agenturporträt: Typozon

PAGE gefällt …: Typozon, Ein- bis Mehrpersonen Agentur aus Bogota, Kolumbien, die Farben in Bewegung geraten lässt und Tulpenstühle blühen.

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Egypt 22 – Gratis-Schrift

Die experimentelle Font »Egypt 22« kombiniert Symbole und Buchstaben zu einem grafischen Spiel.

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Quark: Privater Finanzinvestor kauft Publishing-Veteran

Vor 12 Jahren hatte Quark den verrückten Plan, Adobe zu kaufen. Der Versuch wurde aufgegeben und scheiterte vor allem am Widerstand der Kunden und Mitarbeiter der beiden Unternehmen. Nun ist Quark selber übernommen worden, vom Finanzinvestor Platinum Equity.

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Agenturporträt: blokdesign

PAGE gefällt... : blokdesign, multidisziplinäre Agentur aus Toronto, die in Ästhetik, Anspruch und Ethik eine eindrucksvolle Sprache spricht.

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Aufruf zum Battle of Print 2011

Es ist wieder soweit: Die Druckerei Stürken Albrecht ruft den Battle of Print aus. Bis zum 12. September können Gestalter ihre Werke einreichen. Das diesjährige Motto …

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Porträt der Woche: Michael Matthias, Illustrator

PAGE gefällt…: die Illustrationen von Michael Matthias alias van data, der wunderbar geheimnisvolle Wesen schafft, die so abstrakt wie realistisch sind.

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PAGE Portfolio des Monats: blok Studio

blok ist ein multidisziplinäres Studio, spezialisiert auf Motion- und Interactive Design, aber durchaus auch im klassischen Genre zu Hause. Ob atmosphärische Animationen, Albumcover im Retro-Schick oder Typedesign – das Repertoire ist breit gefächert.

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