own label

Bei Briten weckt diese Zusammenstellung von alten Sixties- und Seventies-Verpackungen für die Eigen­marke des Lebensmittelkonzerns Sainsbury’s Nostalgie.



Bei Briten weckt diese Zusammenstellung von alten Sixties- und Seventies-Verpackungen für die Eigen­marke des Lebensmittelkonzerns Sainsbury’s Nostalgie.

Wir Deutschen sehen besonders Anklänge an das »zweckschöne« Verpackungs­de­sign der DDR oder an das Bauhaus. In der Tat ordneten zeitgenössische Fach­magazine die Arbeit von Peter Dixon in die Tradition des Bauhauses ein. Ein Fremdwort für Dixon, der nach dem Krieg seinen Beruf zum überwiegen­den Teil in der Praxis gelernt und nur Abendkurse am London College of Prin­t­ing besucht hatte.

Aber Dixon verstand es in genialer Weise, den Geist einer Zeit visuell umzusetzen, in der nicht nur der große Siegeszug der Selbstbedienungssupermärkte begann, die nach klar gestalteten, selbsterklärenden Produk­ten verlangten. Es war auch eine Zeit, als man Lebensmitteln ihre industrielle Fertigung ruhig ansehen sollte, galt sie doch als Versprechen gleichbleibender Qualität und Zeichen des Fortschritts. Der vom Londoner Designstudio Fuel gestaltete und herausgegebene Band zeigt Hunderte Packun­gen – lediglich ein Ausschnitt von der Arbeit des fünfköpfigen Inhouse-Designstudios, in dem pro Woche zwei bis drei Produkte ein neues Outfit bekamen.


Jonny Trunk: Own Label. Sainsbury’s Design Studio 1962–1977

London (Fuel) 2011

208 Seiten
16,95 Pfund

ISBN 978-0-9563562-8-4

Gibt es ein schlichteres Bild für Lemon Pie?


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