Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

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Interaktive Rauminstallation

Im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig können Besucher ab 4. März die 360-Grad-Rauminstallation »Sinneslandschaften« erleben, in der sie in einen virtuellen Raum abtauchen.

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Empire Me

»Ich mach mir die Welt, wide wide wie sie mir gefällt« – die Berliner Agentur sirup° kreierte ein interaktives Webportal zu Paul Poets Dokumentarfilm über alternative Mikrostaaten.

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OK Go: Web-Game für die Sesamstrasse

 

Die Band OK Go kollaboriert mit der Sesamstrasse für ein interaktives Web-Game zur Farbenlehre.

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»Lebt wohl, Genossen!«

Die Berliner Agentur Moccu gestaltete für die arte-Dokureihe eine interaktive Website.

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Draw A Stickman Online-Zeichengame

Draw A Stickman ist ein browser-basiertes Zeichengame, bei dem der User zeichnen muss, um im Spiel weiter zu kommen.

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Bewegt euch

In PAGE 3.2011 stellen wir interessante Projekt aus dem Bereich Interactive Storytelling vor.

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Neue Webseite für SAT.1

Die Agentur deepblue Networks hat der SAT.1-Senderwebseite einen Relaunch verpasst.

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100 Jahre Ritter Sport

Die quadratische Schokolade feiert Geburtstag – zum Markenjubiläum gibt es von Kolle Rebbe eine Kampagne mit eigener Microsite.

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In Touch mit der Kunst

Cosalux entwirft Multi-Touch-Tisch für das Städel Museum.

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Michelberger Booze Company

Die Webseite zu den Schnäpsen der Michelberger-Booze Company bringt sogar noch mehr Spaß als ihr sehr gelungenes Packaging Design.

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JvM/next relauncht Dedon-Website

Jung von Matt/next hat der Outdoor-Möbelmarke einen magazinigen Look im Netz verpasst.

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Der Gewinner von »PageMove«

In PAGE 01.2012 haben wir dazu aufgerufen, mit der App »PageMove« ein PAGE-Cover zu gestalten. Das ist der Gewinner.

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Gewinnspiel PageMove App

Zur aktuellen PAGE gibt es nicht nur drei verschiedene Cover, sondern auch eine iOS-App, entwickelt von Cedric Kiefer und Marc Tiedemann, mit der Sie selbst aktiv werden und mit Glück ein Abonnement gewinnen.

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Entschubladen

In einem tollen, interaktiven Online-Projekt räumen die Designer Amrei Andrasch und Dea Dantas Vögler mit Gender-Klischees auf.

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Interaktive Google Streetmap als Film

Escape the map ist ein Game zum 125. Geburtstag von Mercedes-Benz, bei welchem der User einer dreidimensionalen Google Street Map entfliehen muss.

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Workshopbericht: Endspurt bei den Young European Talents

Ein kurzer Blick in den Pforzheimer Arbeitsraum.

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Baroque: Bach als interaktive Visualisierung

Alexander Chen hat ein Stück von Bach mathematisch berechnet und mit Javascript und HTML5 Canvas in eine interaktive Saitenvisualisierung gewandelt.

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Luxuriöse Analogfoto-Nostalgie

Im Nederlandse Fotomuseum in Rotterdam gibt es jetzt eine Dunkelkammer – chemiefrei, aber interaktiv. Und Magnum läßt Kontaktabzüge berühmter Fotografen wiederaufleben. Es lebe der Analogfoto-Retrokult. 

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Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.