Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

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Digitales Körbewerfen

Die agenta Agenturgruppe schuf für ING DiBa eine Basketball-Simulation, die beim Albert-Schweitzer-Basketballturnier in Mannheim zum Einsatz kam.

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ReaDIYmate: intelligente Objekte für zuhause

reaDIYmate sind kleine Mikrocomputer, die beliebig zu intelligenten Spielzeugen zusammen gebaut werden und sich über WLAN mit dem User verbinden.

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PAGE Portfolio des Monats: 3deluxe motion

3deluxe motion lässt Dinge in Bewegung geraten und schafft virtuelle Welten, die faszinieren.

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Moca Mystery Circle: Simultanfeuerwerk

Eine Kunstaktion vom Museum of Contemporary Art in Los Angeles wurde als interaktive Google Street Map inszeniert.

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Zeichne Deinen Beetle

Eine spaßige Webseite von Try/Apt und Volkswagen in Norwegen stellt den neuen Beetle vor und lässt den User in einer animierten Geschichte immer wieder zeichnen.

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Vom Glanz des Wassers

»River is …«: Vielschichtige Reflektion von ART+COM in Korea.

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Interaktive Ausstellung – Schwabenkinder

Die Berliner Kreativagentur Moccu kreierte für die Dauerausstellung »Die Schwabenkinder« eine interaktive Webseite mit mobilem Audio-Guide und App.

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Herrlich bekloppt: Zeitreise mit Hunter und Bear

Buzzman setzt Tipp-Ex-Kampagne fort

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Making of: Escape The Map

In der »Escape The Map«-Kampagne für Mercedes wird Google Street View beängstigend real. Wir zeigen, wie unit9 bei dem interaktiven Webclip Echtzeit-Action und 3-D verschmelzen ließ.

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Happiness, Shit and Transport

Vom Store ins Design Museum und zurück auf das Live Window: Benetton lässt Colors leuchten.

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Interaktive Ausstellung im Audi Markenpavillon

Audis Markenpavillon in Wolfsburg bietet eine interaktive Ausstellung mit RFID.

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Razorfish: Retail Plattform mit Windows Kinect

Mit dem 5D Connected Retail Experience will Razorfish mit Windows Kinect und Windows Mobile eine plattformübergreifende Erfahrung für den Kunden im Modeladen herstellen.

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Montblanc Webspecial: Alfred Hitchcock

Scholz&Volkmer kreierte für die Montblanc Limited Edition Alfred Hitchcock ein Webspecial, das die »Ikonen der Spannung« inszeniert.

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Making of: 360 ° Langstrasse Zürich

Der Agentur Hinderling Volkart gelang mit 360 ° Langstrasse Zürich die atmosphärische Umsetzung einer TV-Doku als HTML5-Site. Charmant ist vor allem das filmische Navigationskonzept.

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Turntable Projection Mapping

Turntable Projection Mapping ist ein projiziertes User Interface für den DJ: Es werden soundreaktive Inhalte auf Plattenspieler projiziert, während ein DJ mittels dieser Inhalte interaktiv darüber Musik abspielt.

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Interaktive Rauminstallation

Im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig können Besucher ab 4. März die 360-Grad-Rauminstallation »Sinneslandschaften« erleben, in der sie in einen virtuellen Raum abtauchen.

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Empire Me

»Ich mach mir die Welt, wide wide wie sie mir gefällt« – die Berliner Agentur sirup° kreierte ein interaktives Webportal zu Paul Poets Dokumentarfilm über alternative Mikrostaaten.

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OK Go: Web-Game für die Sesamstrasse

 

Die Band OK Go kollaboriert mit der Sesamstrasse für ein interaktives Web-Game zur Farbenlehre.

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Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.