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Sensible Aufgabe: Visual Identity für das Institut für Frieden & Militärethik

Das Institut für Frieden & Militärethik (IFME) möchte in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen Orientierung geben und das mit einer Identity von EIGA, der die verschiedenen Perspektiven in den Blick nimmt.

Im Juni 2026 hat sich in Hamburg das neue Institut für Frieden & Militärethik (IFME) gegründet.

Es ist ein wissenschaftlicher Thinktank, der sich aus dem Zusammenschluss des Instituts für Theologie und Frieden (ithf) und des Zentrums für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis) entstanden ist, die beide zur Katholischen Militärseelsorge gehören.

In Zeiten wie diesen, in denen die sicherheitspolitischen Herausforderungen wachsen und Europa sich Fragen über Sicherheit, Verantwortung und Frieden stellen muss, verbindet das Institut Kirche, Politik, Streitkräfte und Wissenschaft, um Orientierung zu bieten.

Unterstrichen wird der Anspruch des Instituts mit dem lateinischen Wahlspruch »Pacem defendere, deo servire«, der »Den Frieden verteidigen, Gott dienen« bedeutet, der sich an der jahrhundertealten Tradition der christlichen Friedensethik und Militärseelsorge orientiert.

Er zieht sich durch den gesamten Markenauftritt, den die Hamburger Kreativagentur EIGA entwickelte, und, findet sich auch im Logo wieder.

Handlungsspielräume visualisiert

Den Ausgangspunkt für das gesamte Erscheinungsbild bildet die Bildmarke des IFME in der sich mit der Friedenstaube und den Eichenblättern die Symbole für Friedens- und Militärethik überlagern.

Die Gestaltung selbst visualisiert den eigentlichen Auftrag des Instituts »Orientierung dort zu schaffen, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen« – und daraus leitet sich zudem ein Designsystem ab, das Handlungsspielräume visuell thematisiert und den Dialog ermöglicht.

Es arbeitet mit feinen Linien und mit Freiräumen, fächert auf und ordnet und schafft mit viel Weißraum Platz zum Dialog und zur Reflexion.

Inhaltlich hoch aufgeladen

Auch in Farbe und Typografie findet sich dieses Spannungsfeld wieder. Das Violett, das den Markenauftritt bestimmt, schlägt für EIGA »eine symbolische Brücke zwischen dem christlichen Friedensideal (Blau) und der Realität militärischer Konflikte (Rot).«

Als Schrift wurde die Wicklow Stencil gewählt, die ursprünglich für das Dubliner Kriegsdenkmal gezeichnet wurde, das den Anführern des Osteraufstands 1916 gedenkt.

Sie bestimmt auch die Printerzeugnisse, die Themen wie »Nicht mehr Frieden, noch nicht Krieg« oder »Innere Führung und soldatisches Ethos« aufnehmen oder Workshops für Berufsoffiziere zu Themen wie »Kann man Frieden stiften?« annoncieren.

Die Bildwelten hingegen führen hinein in militärische Welten, zeigen Militärpersonal und Waffen, und darüber gelegt findet sich der lateinische Wahlspruch.

Blick in die Zukunft

Nach Projekten für werteorientierte Organisationen wie Brot für Welt, die sie mit einem vibrierenden Refresh versahen, dem neuen und zeitgemäßen Corporate Design für das Erzbistum Köln oder dem mitreißenden Branding für Katholino, bei dem sie mehr als 500 Kitas unter einer Marke versammelten, zieht EIGA einen hoffnungsvollen Schluss.

Die Kreativen sagen, dass die Gestaltung des Markenauftritts für das IFME für sie exemplarisch für einen Wandel steht, den sie mit ihrer Boutique-Agentur beobachten können: dass Organisationen mit komplexen gesellschaftlichen Aufgaben heute stärker in strategische Markenführung und zeitgemäßes Design investieren, um Orientierung zu schaffen und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen.

 

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Corporate Identity & Corporate Design für die Gründerszene – Branding, Consulting, Geschäftsmodell

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