Interview: »Botenstoff« Magazin

Ruktus [ructus: (lat.) Rülpsen|] ist der Titel der vierten Ausgabe des Hochschulmagazins »Botenstoff« der HS Niederrhein, designkrefeld. Wir sprachen mit der Redaktion über ihre unappetitliche Titelwahl und die Arbeit am Magazin.



Ruktus [ructus: (lat.) Rülpsen|] ist der Titel der vierten Ausgabe des Hochschulmagazins »Botenstoff« der HS Niederrhein, designkrefeld. Wir sprachen mit der Redaktion über ihre unappetitliche Titelwahl und die Arbeit am Magazin.

Die vierte »Botenstoff«-Ausgabe hat den Schwerpunkt Illustration und behandelt Themen, die Designstudenten hin und wieder aufstoßen – dazu zählen Vorurteile gegenüber Designern, Ideenklau, Überstunden genauso wie die Verantwortung von Designern und der eigene Stil. Wir sprachen mit der Redaktion – bestehend aus Christoph Kleinstück, Caroline Lohmann, Iris Maschauer und Laura Schunk.

PAGE: Was waren Ihre Ziele mit »Ruktus«?

»Botenstoff«-Redaktion: Das Wort »Tugend«, fernab von konservativen Auslegungen, war ausschlaggebend für die Richtung, die wir mit der vierten Ausgabe des »Botenstoff« Magazins eingeschlagen haben. Wir stoßen die Schattenseiten des Designers und dessen Leben auf.

Nach der Fertigstellung sollten Studenten wie auch Außenstehende einen Einblick in die Gedankenwelt des Designers erhalten. Denn als solcher trägt man nicht schwarze, auffallende Brillen und erreicht durch einfaches Klicken und Schieben der Maus einen vollen Kontostand. Man kann sich schnell in dieser schönen und einfach erscheinenden Welt verrennen und ganz nebenbei seine Seele an der nächsten Straße verkaufen. Man darf sich nicht dem Druck beugen und sich selbst zur Brezel verbiegen. Designer haben Verantwortung, so sollten sie auch handeln. Zielgruppen bestehen aus Menschen, das sollten die Designer immer im Hinterkopf behalten.

In der »Botenstoff 4« wechseln sich auf- und anstoßende redaktionelle Artikel mit Interviews, Illustrationsstrecken und studentischem Inhalt, vom freien Projekt über Abschlussarbeiten, ab.

Wie ist das Magazin entstanden?

»Botenstoff« ist das Magazin des Fachbereiches Design der Hochschule Niederrhein, das von freiwilligen Studenten und Dozenten gestaltet wird. Prof. Silvia Beck und Dipl. Des. Anselm Strauß-Deli standen der Redaktion bei dieser Ausgabe mit Rat und Tat zur Seite. Zur Redaktion gehörten Christoph Kleinstück, Caroline Lohmann, Iris Maschauer und Laura Schunk. Illustration und Layout übernahmen Christoph und Caroline, Texte kamen von allen vieren. Zudem teilte man sich bei der Organisation von Fremdtexten auf. Bei wöchentlichen Treffen an der FH und Zuhause wurde dann alles zusammengetragen und die neuen Fortschritte begutachtet.

Was haben Sie bei der Produktion gelernt, das Ihnen später im Job helfen kann?

An einem solchen Projekt zu arbeiten erfordert einen enormen Kraftaufwand und auf Hochs folgen Tiefs folgen Hochs. Nichtsdestotrotz war es eine Erfahrung mit Zuckerbrot und Peitsche, die sich nicht nur im Portfolio sehen lassen kann. Die Rollen waren in unserem kleinen Team klar verteilt und jeder wusste, was von ihm erwartet wird. Natürlich gab es auch den ein oder anderen Konflikt durch Überschneidungen mit Terminen anderer Projekte, aber auch dies konnte gemeistert werden. Jedes Teammitglied hat bei der Produktion für sein späteres Tätigkeitsfeld, sei es in Wort, Bild, Grafik oder Layout, einiges an Praxiserfahrung mitnehmen können.


Bestellt werden kann das Botenstoff unter www.botenstoff-magazin.de für 8 Euro plus 1,50 Euro Verpackung und Versand. Einen kleinen Einblick gibt es in unserer Bildergalerie.


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2 Kommentare


  1. Xtian

    Leider die schwächste Ausgabe aller bisher erschienenen Botenstoff-Titel und damit nicht unbedingt das beste Aushängeschild für Krefeld… Trotzdem einen Blick wert!


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