Bilder im Kopf: Blackspace erfindet Münchner Symphoniker neu

So ambitioniert der Neuanfang der Münchner Symphoniker ist, so leuchtend und modern ist das neue Erscheinungsbild, das Blackspace entwickelte.



Ab sofort und mit Unterstützung der Bundesregierung gestalten die Münchner Symphoniker ihr Abonnentenprogramm selbst und widmen sich dabei ganz dem Konzert 2.0.

Denn anstatt sich auf Altbewährtes zu verlassen, machen sie sich auf, Hörgewohnheiten zu durchbrechen, ungewöhnliche Spielorte einzuführen und vor allem auch ein junges Publikum zu begeistern.

»Raus aus dem Konzertsaal, rein in Stadt«, nennt Intendantin Annette Josef das. Und dieser Schritt nach vorne wird von einem neuen Erscheinungsbild begleitet, das die Designagentur Blackspace entwickelte.

Leuchtet das neue Corporate Design im schönsten Gelb und setzen die Plakate auf ordentlich musikalischen Wumms, prägnante Fotografie und einen modernen Look, werden Videokünstler im hauseigenen Studio Black Lab Clips drehen, die einen neuen Zugang zu den Konzertprogrammen ebnen sollen – und dabei die Bilder zeigen, die im Kopf entstehen, wenn man Musik hört.

Als Clipstills werden sie auf Konzertplakaten zu sehen sein, aber vor allem auch den digitalen Raum erobern, Social Media und Vimeo.

Zugleich hat Blackspace eine neue Wortmarke gestaltet, die mit den ü-Pünktchen spielt, so Lautmalerei betreibt und die Sprachmelodie betont. Gleichzeitig soll das dazugehörige Bildzeichen an einen – gleich doppelten –Paukenschlag erinnern.

Als Schrift gewählt haben die Kreativen die klassische Antiqua Bressay, deren verspielte Tropfenform und Eleganz ihnen gefiel, und haben sie für den digitalen Raum neu aufgesetzt.

Michael Keller von Blackspace, der die Intendantin Annette Josef seit dem Konzertformat »Connecting Sounds« kennt, wo auch ein experimentelles Konzert in der alten Industriehalle von Blackspace gespielt wurde, verbindet zudem ein besonderes Anliegen mit dem Erscheinungsbild.

Da das Orchester kein eigenes Konzerthaus hat, möchte er ihm mit dem neuen Corporate Design einen eigenen Raum geben.

Mehr zum Thema: Wie man die Identity eines Orchesters zum Klingen bringt; Umwerfend dynamische Identity für Konzerthaus; Orchesterplakate von Mirko Borsche; So cool kann man ein Kammerorchester inszenieren; Logodesign für Bamberger Symphoniker


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