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Banrap-Fotografen stellen sich vor

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it einem gestalterischen Trick rückt das diesjährige Mailing der Fotografenagentur banrap Bilder und Fotografen noch stärker in den Vordergrund. 

Im Superwahljahr 2009 kam das Mailing der Kölner Fotografenagentur Banrap als 122seitiges lyrisch-satirisches Parteibuch daher, letztes Jahr im Frischebeutel mit dem waidmännischen Hinweis »Frisch geschossen« und der Aufforderung, den Inhalt in einem Jahr aufzubrauchen. Diesmal ließ sich das in der alten Färberei in Köln beheimateten studio jens mennicke etwas weniger Aufwendiges, aber nicht weniger Elegantes einfallen. Zehn Heftchen, jedes einem Fotografen gewidmet, werden von einer Banderole zusammengehalten, so dass der Betrachter gleich ein Gefühl für das Profil jedes Fotografen erhält – wobei Schrift und Bild bewusst auseinandergehalten werden.

Jens Mennicke erklärte uns das Konzept so: »Alle Bildseiten sind frei von Typografie, wir benutzen lediglich einen Schriftschnitt in wenigen Schriftgraden, die Typografie läuft lediglich auf den Umschlägen der einzelnen Fotografenportfolios als weißer Siebdruck auf einer verkürzten weißen Transparentseite. Ebenso reduziert ist auch die umliegende Banderole, die die zehn Portfolios zusammenhält: Alle Fotografennamen wurden als Blindprägung realisiert, lediglich der Absender und dessen Webseite wurden in einem kräftigen Schwarz gedruckt.« Exemplare sind unter hello@banrap.com zu haben. 

Coverfoto des Portfolios von Jo Kirchherr

Coverfoto des Portfolios von Malte Bartjen

Produkt: PAGE 02.2020 Digital
PAGE 02.2020 Digital
Fotografie: Comeback in Kommunikation, Branding und UX Design ++ Behavioural Design: Wie wir mit Design Verhalten gezielt verändern können ++ Vegan drucken – so geht’s ++ Creative Coding für Designer ++ Framing als Kreativmethode ++ Dos & Don’ts: Mit UX an die Spitze ++ John Maeda im Interview

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