Wie die #rpTEN ihr Jubiläum mit einem außergewöhnlichen Corporate Design feiert

Die re:publica (2.-4. Mai), die zu den weltweit wichtigsten Konferenzen zur digitalen Gesellschaft gehört, feiert ihr Jubiläum mit einem Erscheinungsbild, das um das Thema Reflexion kreist.



re:publica TEN/NET

Die re:publica verblüfft alljährlich nicht nur mit ihrem spannenden Programm, sondern immer wieder auch mit ihrem besonderen Design. Verwandelte sich der Veranstaltungsort Station Berlin im letzten Jahr passend zum Thema Finding Europe in einem Flughafen oder 2014 gemäß des Mottos Into the Wild in einem projizierten und auch reellen, vor Ort rauschenden Wald, kreist das Corporate Design in diesem Jahr um die Reflexion.

Das entwickelte fertig design, ein Kollektiv dreier unabhängiger Designer in Berlin und Bremen und engagierte für den #rpTEN Trailer die Multimediaagentur Jutojo, die Spiegel, Motoren und Projektionen interagieren lässt und dazu die Stimmen von Speakern vergangener Konferenzen zu hören sind.

Inmitten aller Spiegelungen, die das Erscheinungsbild durchziehen, steht das schlichte, prägnante Logo, das fertig design entwickelte und das gleichzeitig als TEN und NET zu lesen ist, während um es herum die Reflexion in den unterschiedlichen Medien durchdekliniert wird.

Für die re:publica-Site selbst sind die Besucher der #rpTEN aufgerufen, Webcam-Bilder von sich einzusenden, die – in einiger Unschärfe – den Hintergrund der Website bilden, um so die Grenzen zwischen Besuchern und Speakern fließend werden zu lassen und die Reflexion als Interaktion sichtbar zu machen – und auch den Website-User miteinzubeziehen. Spiegelt er sich beim Besuch der Website im Computerscreen, soll er Teil einer virtuellen Gemeinschaft werden.

Flyer, Sticker und andere Printerzeugnisse sind auf Spiegelmaterialien gedruckt – und auch auf den diesjährigen re:publica-Shirts ist auf der Brust eine silbrig spiegelnde Fläche aufgedruckt, auf der sich nicht nur das Licht und die Umgebung, sondern auch das Gegenüber spiegeln.

Das gegenseitige Bespiegeln, Reflektieren, die prismenhafte Verbreitung von Ideen und Meinungen, wird so auf unterschiedliche Weise visualisiert, über die Konferenz hinaus strahlen – und sich auch in der Gestaltung vor Ort wiederfinden.

Wie diese aussieht, wird noch nicht verraten. Feststeht jedoch, das es auch in diesem Jahr ein schier überwältigendes Angebot an interessanten Speakern gibt, darunter nicht nur der junge Philosophie-Star Geoffroy de Lagasnerie, der mit »Die Kunst der Revolte« die neue politische Praxis der Whistleblower Assange, Manning und Snowdon beleuchtet, sondern auch Ruth Daniel von In Place of War, einer Organisation, die Künstler und Kreative in Kriegsgebieten unterstützt, der Soziologe Richard Sennett und Edward Snowden selbst, der in einem Live-Speech zu hören sein wird.




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