The Wes Anderson Collection

Ein großartiges Buch über einen großartigen Regisseur: Bunt bebildert und toll illustriert ist »The Wes Anderson Collection« erschienen.



Die erste Auflage war in einer solchen Rekordzeit vergriffen, dass man selbst bei Abrams Books, dem Verlag, bei dem die herrliche »The Wes Anderson Collection« im August herauskam, die Überraschung groß war.

Jetzt ist der Nachdruck fertig. 336 Seiten, die durch das kunterbunte Wes-Anderson-Universum führen, in herrlich schräge und disfunktionale Familien wie »The Royal Tennenbaums«, sich in »Die Tiefseetaucher« auf die Spuren von Jean Jacques Cousteau begeben, in »Darjeeling Limited« drei unglückliche Brüder durch Indien begleiten oder in »Moonrise Kingdom« zwei Kinder auf den verschlungenen Pfaden ihrer ersten Liebe.

Natürlich, der Jubel war groß als unlängst verkündet wurde, dass Andersons neuer Film »The Grand Budapest Hotel«, der zum Teil in Görlitz gedreht wurde, die Berlinale 2014 eröffnen wird.

Bis dahin kann man sich die Zeit mit dem Studium von Wes Andersons einzigartiger Fantasiewelt beschäftigen. Als roter Faden führt ein Gespräch mit dem Filmkritiker Matt Zoller Seitz durch die kunterbunte Filmbibel, der sich mit dem Texaner über sein Leben, seine Ideen, Filme und Figuren unterhalten hat. Ein Gespräch, das seit 1993 immer wieder fortgeführt wurde – seit Seitz als erster professioneller Filmjournalist eine Kritik über einen 12-Minüter Andersons geschrieben hat aus den später sein erster Kinofilm »Bottle Rocket« entstand. Anderson von Anderson erklärt, das ist Luxus pur für alle Kinoliebhaber.

Dazu gibt es zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos, Storyboards und Inspirationsquellen, die von alten Star-Trek-Filmen (wer hätte das bei Anderson gedacht?) über Super-8-Plakate zu Francois Truffaut, den Peanuts, alten Kinderbücher und Pfadfinderplaketten reichen.

Illustriert wurde das Wunderwerk von dem Grafikdesigner Max Dalton, der in Buenos Aires lebt und bekannt für seine prallen und sehr bildhaften Arbeiten ist.

Parallel zum Buchlaunch hat Matt Zoller Seitz das Buch in einem seiner typischen Videoessays aufbereitet – hier das siebte Kapitel – und in der Bildergalerie ein Blick ins Buch selbst:





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