Portfolio des Monats: Claudia Keil-Werner

Inhalte als erstes mit dem Kopf zu begreifen, sie dann visuell sichtbar zu machen und so mit Emotionen zu versehen ist das, was Claudia Keil-Werner seit mehr als zehn Jahren mit Leidenschaft betreibt. Die Jahresausstellung am Londoner Royal College of Arts inspiriert sie dabei ebenso wie Musik und Fotografie. Grafisch oder verspielt, mit kreativer Typografie und Ornamenten, mit Aquarell oder Tusche, in Pastell oder kräftigen Tönen entwickelt sie ganz eigene gestalterische Lösungen.



 


Portfolio des Monats (PAGE 10.2014)

Claudia Keil-Werner

 

Ich bin Kommunikationsdesignerin und Illustratorin, weil ich die Welt visuell am besten verstehen und fühlen kann.

Design bedeutet für mich: Inhalte als erstes mit dem Kopf zu begreifen und als zweites visuell sichtbar zu machen, so dass der Mensch sie mit dem Herzen versteht.


Die größte Herausforderung in meinem Job: Kunden von unkonventionellen Gestaltungslösungen zu überzeugen und Ihnen Mut zu machen,  ausgetretene Pfade zu verlassen.



Meine größte Inspirationsquelle: Musik hören, durch Wälder streifen, mich von anderen Menschen inspirieren lassen,Zeichnen, Fotografieren, Wissenssendungen, Menschen beobachten …

Mein bestes Projekt bisher: Ich bin immer intensiv mit dem jeweils aktuellen Projekt beschäftigt. Das ist immer ein intensiver Schaffensprozeß und ich denke nicht darüber nach, was für ein Projekt nun das Beste war.



Mein aktuelles Projekt: Konzeption und Gestaltung einer Website für eine Musikschule, Entwicklung eines Corporate Designs für  für eine Unternehmensberatung – mehr darf ich noch nicht verraten!




Mein wichtigstes Buch: Biografie von Daidre Bair über Simone de Beauvoir, immer wieder neue Kunst – und Designbücher als Inspirationsquelle,  jetzt les ich gerade »1913« von Florian Illies – auch ein tolles, scharfsinniges Buch! Ich liebe Lesen als Inspirationsquelle , aber auch zur Entspannung, weil ich sonst soviel am Rechner sitzen muss …




Meine größten Helden: 
… sind die Helden von nebenan! Meine Nachbarin, eine alte Frau, die ihr Bein amputieren lassen muss und trotzdem noch einen Witz machen kann. Oder die Frau, die nach ihrer Chemotherapie stolz ohne Perücke meine Straße runterläuft …

Mein spannendstes Event der letzten Zeit: Das Konzert von Joan as Policewoman (ist aber auch schon bisschen her …) und die aktuelle Jahresausstellung am Royal College of Arts in London!


Berufsanfängern würde ich auf den Weg mitgeben: Think outside the box.




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