Die schönsten aktuellen Plattencover

Cover-Artworks näher betrachtet: die schicksten musikalischen Neuerscheinungen deutscher Indie-Labels. Auch was für die Lauscher!



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Das Auge hört mit – und zwar auch im digitalen Zeitalter und nicht nur bei den Covern internationaler Megastars, sondern auch bei Produktionen aus deutschen Landen. Wer musikalisch und gestalterisch Neues entdecken möchte oder schlicht mal wissen will, wo eigentlich die schönen Platten-Cover-Visuals aktueller deutscher Indie-Releases herkommen, ist hier richtig. Die Bildergalerie ist diesmal auch musikalisch, denn zu den Cover-Bildern gibt es oft auch Links zum Reinhören.

 

Abbildung oben: Love A.

»Jagd und Hund« ist mein Lieblingscover! Irgendwo zwischen Punk, Wave und Pop bewegen sich Love A und praktischerweise gehört ein gitarrespielender Designer bzw. ein designender Gitarrist namens Stefan Weyer zu der Indie-Truppe. »Das Foto der wundervollen Sky habe ich bei uns im Studio sons of ipanema geschossen. Der Hintergrund ist mit Acrylfarbe gemalt«, erklärt Weyer, der auch eigenhändig den altdeutsch anmutenden Schriftzug mit Feder und Tinte schrieb. Mehr unter http://www.rookierecords.de/category/bands/love-a/

 

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Saal 2
Für das mitreißende »Guter Stoff« gilt nomen est omen – es ist mein Lieblingslied aus dem Album der Hamburger Band Saal 2, erschienen bei Tapete Records. Das Cover basiert auf einem Foto aus dem Privatfundus des Saal-2-Sängers Jens Kraft. Es entstand anno 1974 bei einem Schüleraustausch in Südengland. Reinhören: http://www.tapeterecords.de/artists/saal2/

 

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Feine Sahne Fischfilet
Vielgepriesenen Deutschpunk aus Meck-Pomm bietet die Band mit dem – wie es sich für Punker gehört – aparten Namen Feine Sahne Fischfilet. Im Video zum Song »Für diese eine Nacht« spielen kleine Brüder, Neffen und Bekannte jüngere Versionen der Musiker. Nach dem gleichen Prinzip entstand das Cover fürs Album »Bleiben oder gehen«. Dafür gab es ein Shooting in Grimmen im tiefsten Vorpommern, nach dem Foto hat dann der befreundete Maler LuisFe liebevollste ein Ölgemälde gepinselt. Mehr unter https://audiolith.net/de/shop/feine-sahne-fischfilet.html

 

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The Late Call
Singer-Songwriter Johannes Mayer a.k.a. The Late Call arbeitet schon ewig mit der tollen Berliner Illustratorin Elisabeth Moch zusammen – so auch bei der aktuellen Single (rot) und Album (grün) von Tapete Records. Mehr unter http://www.tapeterecords.de/artists/the-late-call/

 

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Konvoy
Weit weg, doch noch nie so nah … Passend zu einem Fernweh-Song hat Moritz Draht hier ein Foto von Jorge Becker mit dem von Paul Brenner erstellten Logo des Mannheimer Hip-Hop-Trios Konvoy verbunden. Das Musikvideo zum Song: https://www.youtube.com/watch?v=3XadTpJUc3s

 

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Tubbe
»Keine Arbeit, lieber Tanzen« heisst das bei Audiolith erschienene Electropop-Album des Berliner Duos Tubbe. Auf dem Cover wird aber nicht getanzt, sondern geschwommen. Wobei es sich um eine Illustration des Briten Richard Ellis handelt, von den Designern Johannes von Hellberg (vom Münchner Studio dear robinson) und Marieke Hartrampf als eine Art Wasserballett interpretiert. Mehr unter http://audiolith.net/de/blog/1040-tubbe-keine-arbeit-lieber-tanzen-out-now.html

 

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Holler My Dear
Die Berliner Band Holler My Dear (deren Album bei Traumton erschien) warten mit jazzigem Gesang und ungewöhnlichen Instrumenten wie Akkordeon, Mandoline oder Trompete auf. Kontrabass spielt Lucas Dietrich, ein in Berlin lebender österreichischer Illustrator und Grafikdesigner, der auch fürs Cover sorgte. Daran liegt es vermutlich, dass das Schnitzel zufällig die Form von Österreich hat … Mehr unter http://www.hollermydear.com/

 

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Adana Twins
Ketchup-Blut vom Hamburger Duo Adana Twins auf einem Release des Berliner Dance-Music-Labels Exploited Records. Illustration Laura Junger, Design Neven Cvijanovic. Reinhören: https://soundcloud.com/exploited/sets/adana-twins-bleeding-feat

 

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Light Year
Ebenfalls von Exploited Records aus Berlin, auch wenn Producer Light Year ein in UK lebender Australier ist. Illustration Laura Junger, Design Neven Cvijanovic. Reinhören: https://soundcloud.com/exploited/sets/light-year-feeling-this-way

 

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Cuthead

Und zum Schluss bleibt uns nur noch, schöne Ostern zu wünschen – mit einem Feel-Good-Track und einem zwar nicht mehr brandaktuellen, aber dafür umso mehr zum Anlass passenden Cover. Die sich gemütlich ins Ei kuschelnde Blondine hat Till Hohmann für das Label Uncanny Valley aus Dresden in Szene gesetzt. Reinhören: http://uncannyvalleyrec.bandcamp.com/album/uv019-cuthead-everlasting-sunday

 




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