Falling Walls Konferenz: 100 Präsentationen a 3 Minuten

 

Gestern und heute findet in Berlin die Falling Walls Konferenz statt, welche die Wissenschaften mit anderen Bereichen zusammenbringen will.



 

Gestern und heute findet in Berlin die Falling Walls Konferenz statt, welche die Wissenschaften mit anderen Bereichen zusammenbringen will.


Falling Walls ist ein interdisziplinäres Event in Berlin, das versucht, Wissenschaftler und Forscher mit Vertretern aus den Medien, der Industrie und dem Kultursektor zusammen zu bringen. Die Konferenz gibt es seit zwei Jahren und wurde von Sebastian Turner, ehemals Scholz & Friends, heute Falling Walls Foundation GmbH, initiiert.

 

Während heute Redner wie Angela Merkel das Podium betreten, gab es gestern erstmals das Lab: 100 Magisterstudenten, Doktoranden und Post-Doktoranden, sowie Jungunternehmer stellten in jeweils drei Minuten ihre zündende Idee vor. Vor allem die Präsentationen aus dem technischen und digitalen Bereich versprachen spannende Ergebnisse: Ein Konzept zur Eindämmung der parasitären Chagas-Krankheit sieht RFID-Sender vor, die an Wanzen angebracht werden, um deren Wanderung zu beobachten (Stephanie Depickere von der Humboldt-Universität Berlin).

 

Eine andere Idee stammt von Stefanie Turber von Carl Zeiss Shanghai Ltd. Zur Bekämpfung der hohen Anzahl von Augenkrankheiten in chinesischen Landstrichen. Sie schlägt vor, Retinabbildungen von Patienten an Ärzte in den Städten zu versenden, die ihre Ferndiagnose in der Cloud abspeichern, so dass diese an lokale Hilfskräfte weiter gegeben werden kann.

 

Die Projekte von Fabian Hemmert von der Berliner Universität der Künste dagegen stehen bereits als Prototypen und wurden in den vergangenen Jahre entworfen: Er hat verschiedene Erweiterungen von Mobiltelefonen entwickelt, welche die Kommunikation für den User fühlbarer, haptischer machen sollen. Etwa stammt von ihm eine Anwendung, die den Schwerpunkt des Smartphones buchstäblich verlagert, so dass es in verschiedene Richtungen schwenkt, wenn der User etwa einer Stadtkarte folgt, um ihm eine bessere Orientierung zu geben.

 

 


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