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Ausprobiert: Loupedeck Live S

Es hat weniger Schaltflächen und Drehräder, ist mit circa 170 Euro aber deutlich günstiger als die anderen Steuergeräte für Kreative: Was das Loupedeck Live S kann und was nicht – unser Autor hat es unter die Lupe genommen

Wir haben das Loupedeck Live S getestet
Klein und günstig: Das Loupedeck Live S sorgt für den direkten Zugriff zum Beispiel auf Photoshop-Pinsel und Co

Das Live S ist das vierte Produkt in Loupedecks Serie von Steuergeräten für Kreative. Der finnische Hersteller bewirbt es als Modell für »preisbewusste Streamer:innen«. Zwar eignet es sich, anders als die teureren Modelle, tatsächlich nicht für die Arbeit mit InDesign oder anderen Layout-Apps – dafür aber werden Lightroom und Capture One Pro für die Rawfotobearbeitung sowie Photoshop, Illustrator, Premiere, Final Cut Pro und After Effects genauso unterstützt wie Ableton Live und Audition.

Der Charme der Loupedeck-Produkte besteht in der eleganten Integration des Steuerpults mit der verwendeten App: Die fünfzehn interaktiven Touchfelder werden je nach Arbeitssituation belegt und auch die entsprechenden Icons angezeigt. Beispiel Photoshop: Das Loupedeck Live S wechselt beim Start der App automatisch in den Photoshop-Modus und präsentiert Werkzeuge und Shortcuts auf den Touchfeldern. Damit lassen sich übliche Routinen (Hintergrundebene duplizieren und Maske erstellen) mit einem Fingertipp erledigen.

Besonders praktisch dabei: Aktiviert man zum Beispiel einen Pinsel, werden beide Drehräder automatisch mit dessen Größe und Deckkraft belegt – das beschleunigt den Arbeitsablauf enorm. Welche Tasten wann welche Werkzeuge steuern, ist in Profilen hinterlegt. Für die oben genannten Apps werden die Profile mitgeliefert – sie lassen sich in der Loupedeck-Software zusätzlich editieren, um die Konsole an den eigenen Workflow anzupassen.

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