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Warum Legastheniker:innen innovativer als KI sind!

Leonardo da Vinci, Steve Jobs, Richard Branson: Nach ihrer gefeierten Kampagne über die besonderen Fähigkeiten von Legastheniker:innen zeigt Made by Dyslexia, warum dyslektische Menschen kreativer als KI sind.

Richard Branson, Gründer von Virgin und innovativer Denker, ist einer der berühmtesten Legastheniker weltweit. Immer wieder weist er in Interviews darauf hin, wie die Legasthenie sein Denken beeinflusst und ihm erst ermöglicht hat, so erfolgreich zu sein.

Bereits 2022 hat er mit der wohltätigen Organisation Made By Dyslexia für eine Kampagne zusammengearbeitet. Auf der Business-Plattform LinkedIn haben sie Dyslexie als besondere Kompetenz, die man angeben kann, ergänzt.

Über 10.000 Menschen fügten ihre Dyslexie innerhalb von nur einer Woche ihrem Profil hinzu und die Kampagne wurde in Cannes mit einem Titanium Löwen für »Game-changing creativity« ausgezeichnet.

Jetzt weisen die Organisation und Branson erneut auf die besonderen Fähigkeiten vo  Legastheniker:innen hin und fragen in ihrer neuesten Kampagne »What if we ask AI to create like dyslexic thinkers?«

Kampagne von Made by Dyslexia, die zeigt, dass KI nicht so denken kann wie Legastheniker und statt Mona Lisa schief grinsende Frau entwirft

Spot und Plakate, die von der Agentur FCB Inferno entwickelt wurden, zeigen, was Künstliche Intelligenz nicht kann: nämlich dyslektisches Denken nachahmen.

Und so entstanden in KI-Tools wie DALL:E, Midjourney und ChatGPT merkwürdige Innovationen:

»Erfinde ein Telefon mit einem Logo, das von einer Frucht inspiriert wurde« hieß einer der Befehle. Doch statt des iPhones von Apple-Gründer und Legastheniker Steve Jobs sieht man eine Himbeere auf einem seltsamen Gebilde.

Aus dem berühmten The Gherkin Hochhaus in London, entworfen von dem dyslektischen Architekten Sir Norman Foster, wurde ein Haus mit einer Gurke darauf, aus der Aufforderung eine Frau mit geheimnisvollem Lächeln zu malen, ganz so wie Leonardo da Vinci es einst tat, entstand eine seltsam verzerrte Frau, die mit der Mona Lisa nicht viel gemeinsam hat.

Und auch auf eine Idee wie Richard Branson, seine Plattenfirma Virgin auf eine Fluglinie auszuweiten, wäre die KI nie gekommen.

Kampagne von Made by Dyslexia, die zeigt, dass KI nicht so denken kann wie Legastheniker und statt Gherkin Gebäude ein Haus mit Gurke entwirft

Die so humorvolle, eindrückliche und engagierte Kampagne ist in New York und London zu sehen, kämpft für Inklusion und zeigt »dass Technologie den spontanen, menschlichen, kreativen Instinkt, der zu unglaublichen Innovationen führen kann, nicht ersetzen kann«, heißt es von Richard Branson.

Gleichzeitig ruft die Kampagne Organisationen und Unternehmen auf, sich zu kostenlosen Trainingskursen von Made by Dyslexia anzumelden, die zeigen, wie man legasthenisches Denken unterstützen, fördern und nutzen kann.

Dyslexie: Mehr zum Thema Inclusive Design

 

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