Taken by Surprise

Kunst und Kommerz gehen engere Verbindungen ein denn je, seit Marken­hersteller verstanden haben, wie gut Kooperationen mit Künstlern und Designern dem Image tun ...



Von Miniautos über Incase-Computertaschen bis Absolut-Vodka-Flaschen hat Urban Artist Krink schon unterschiedlichste Produk­te mit seinen typischen Farbschlieren versehen. Lacoste lässt von Künstler Li Xiaofeng Polohemden und andere Klei­dungsstücke aus chinesischem Porzellan bauen oder Stühle aus Stoffkrokodilen von den Campana-Brüdern. Und der kultige Tattoo-Artist Scott Campbell ritzte seine Motive nicht nur in Ledertaschen von Louis Vuitton, sondern auch in einen Autoreifen, der danach in Pirellis Mailänder Flagship-Store zu sehen war.

Kunst und Kommerz gehen engere Verbindungen ein denn je, seit Marken­hersteller verstanden haben, wie gut Kooperationen mit Künstlern und Designern dem Image tun – und in Blogs und Lifestylemagazinen willige Multiplikatoren finden, denn solche Projek­te sind ja stets äußerst vorzeigbar. Was letztlich vielleicht billiger als klassi­sche Werbung ist … Dieses Buch präsentiert das Ideenfeuerwerk, das dieser Trend in Gang gesetzt hat und stellt Kreative und Agenturen vor, die sich hier besonders hervortun.

Robert Klanten, Sven Ehmann, Anna Sinofzik: Taken by Surprise. Cutting-Edge Collaborations between Designers, Artists and Brands.

Berlin (Gestalten) 2012

288 Seiten

49,90 Euro

ISBN 978-3-89955-421-2

Projekte von J. & L. Lobmeyr mit Sagmeister Inc., Lacoste mit Li Xiaofeng und Levi’s mit Blanq

Upcycling: Pierre Golanlons versil­berte Kosmetikdosen von Kiehl’s und machte sie zu futuristischen Pflanzentöpfen


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