Hippes Grafikdesign im Retro-Look

So entstehen mit Vintage-Schriften und -Illustrationen zeitgemäße Designs und Erscheinungsbilder.



Es ist schon lustig, dass gerade die neuesten Hipster-Läden und -Marken sich so gerne einen historischen Look geben – wobei es die Kunst ist, das Retro-Design trotzdem absolut modern aussehen zu lassen. Munter werden dafür historische und moderne Bild- und Designelemente, altertümliche und neue Schriften gemischt.

Oben zu sehen: Buchdesign von Rafal Kucharczuk, das sich an den Look polnischer Fußballposter aus den 1920er und 1930er Jahren anlehnt. Szczepan Twardoch ist einer der derzeit angesagtesten polnischen Autoren, in der deutschen Übersetzung heißt der Roman »Der Boxer«.

Jede Menge inspirierende Arbeiten dieser Art sind im neuen Band »Vintage Modern. Design with A Past« zu sehen, erschienen bei Gingko Press.

Sandu Publishing: Vintage Modern. Design with A Past. Berkeley und Hamburg (Gingko Press) 2017, 240 Seiten. 978-1-58423-675-7.

 

Hier noch ein paar tolle Projekte aus dem Buch.

 

Bunter Stil- und Epochenmix in einem Erscheinungsbild für einen Barbier, gestaltet von Ihsan Muhammad Farhan aus Bandung, Indonesien.

 

 

Onion Design Associates aus Taiwan für The Muddy Basin Ramblers – die Musik der Band folgt musikalischen Vorbildern aus der Zeit um 1900. Bei der Gestaltung stand alte taiwanesische Werbung für einen Wunderheiler Pate.

 

Zum Mittsommer bringt die schwedische Spirituosenmarke Grönstedt einen besonders guten Cognac in limitierter Edition von 1500 Stück heraus. Das Design übernahm die Agentur Nine aus Stockholm.

 

 

Estudio Yeye aus Mexiko für ein naturbelassenes Ressort in Baja California, das auch mit Bar und Restaurant aufwartet.

Noch eine Arbeit von Estudio Yeye: Saftflaschen der Zumería mit Illustrationen, die von Tarotkarten inspiriert sind.

 

 

Der Illustrationsstil bei diesen Siebdruck-Untersetzern ist eigentlich modern, aber mit der Typo verlieh ihnen Studio Vasava einen »antiken« Touch.

 

 

Mit Collagen aus uralten Einzelteilen schafft es Designer Michael Sallit aus Paris, auch aktuelle Avantgarde-Musik zeitgemäß anzukündigen.

 

 

Cover-Artworks des in Los Angeles lebenden australischen Designers Andrew Fairclough, der sich gerne von Vintage-Comics und alten Science-Fiction-Büchern inspirieren lässt.

 

 


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