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Adobe Stock in der goldenen Jahreszeit – Andreas Preis – #AdobeStockHerbst17

Designer, Illustrator und Künstler Andreas Preis aus Berlin hat mit seinem unverkennbaren Zeichenstil bereits Kampagnen namhafter Brands wie Microsoft oder Samsung begleitet.

© akf / Adobe Stock

Für Adobe Stock hat er sich eines besonderen kreativen Projekts zur goldenen Jahreszeit angenommen und zeigt euch mit seinem Artwork, welches außergewöhnliche Potential in nur einem herbstlichen Adobe Stock-Bild steckt. Zusammen mit vier weiteren Künstler aus unterschiedlichen kreativen Bereichen entsteht so ein bunter Mix an abwechslungsreichen Werken, die nicht nur die vielfältige und individuelle Verwendung von Adobe Stock-Medien aufzeigen, sondern genauso die erstaunlichen Fähigkeiten der fünf Künstler hervorheben.

Ein Bild für fünf Künstler

Was Andreas aus diesem Bild gemacht hat und wie seine herbstliche Illustration letztlich entstanden ist, erklärt er euch in seinem Tutorial:

Zunächst suchte Andreas über die Adobe Stock-Integration unter »Bibliotheken« nach dem Stichwort »Herbst«, um nach einigen Motiven zu schauen, die ihm als Inspirationsquelle dienen sollten. Die Vorschau passender Bilder kann dann mit nur einem Klick auf das Cloud-Symbol in der eigenen Sammlung gespeichert werden.

Im Anschluss können die Vorschauen der Motive direkt in Photoshop CC auf die Arbeitsfläche geschickt werden, um sie weiter zu bearbeiten. Damit werden sie auch gleich in der persönlichen Sammlung gespeichert.

»Die Blätter habe ich zunächst für ein schnelles Layout nur ganz grob mit Hilfe des Zauberstab-Werkzeugs freigestellt«, erklärt Andreas.

Ihm reichte das vorgegeben Blätter-Motiv aber noch nicht aus: »Da ich gerne noch weitere Herbstblätter hinzufügen wollte, verwendete ich das Feature «Ähnliche suchen« durch einen Rechtsklick auf das Motiv in der Bibliothek.«

Dann wurde es Zeit für das Hauptmotiv. Wer Andreas Preis bereits kennt, der weiß, dass er sich auf Tiermotive spezialisiert hat. Daher hat er sich eine Schleiereule für sein Artwork ausgesucht und fand bei Adobe Stock eine große Auswahl an Bildern. Andreas hat jedoch ganz genaue Vorstellungen, wie die Körperhaltung später mal aussehen soll: »Da muss die Vorlage nur in etwa stimmen, da ich noch einiges verändern werde«, erklärt er.

Um den Hintergrund noch stimmiger zu gestalten, tauschte Andreas im nächsten Schritt den Bereich hinter dem Holztisch aus. Zunächst ersetzte er dazu die Landschaft und den Himmel ganz grob durch einen Wald und maskierte ihn unscharf.

»Da mir das Layout inzwischen zusagte, habe ich die verwendeten Bilder lizenziert.« Für diesen Schritt gibt es eine schnelle Lösung, denn mit einem Rechtsklick auf das jeweilige Bild in der Bibliothek erreicht man ganz oben im Menü die Option »Bild lizenzieren«. Die Vorschau wird anschließend überall gegen das hochauflösende Original ausgetauscht – damit verschwinden alle Wasserzeichen, während sämtliche Bearbeitungen am Vorschaubild automatisch auf die hochauflösende Version übertragen werden.

Nachdem das Layout feststand, war es Zeit für das Feintuning. »Mit Hilfe von Masken stellte ich alle Blätter und den Tisch noch einmal sauber frei.« Danach standen noch ein paar kleinere Farbanpassungen an, um die warmen Herbstfarben besser zu unterstreichen.

Um mehr Tiefe zu erzeugen, wurden außerdem einige Unschärfen hinzugefügt. Dafür hat Andreas den Tilt-Shift-Filter (in der Weichzeichnergalerie zu finden) genutzt, durch den die hintere Tischkante leicht unscharf erscheint.

Im nächsten Schritt hat er die Blätter bearbeitet. Je weiter hinten angeordnet, desto weniger scharf sollten sie erscheinen. Dafür setzte Andreas erneut den Tilt-Shift-Filter ein, während die herabfallenden Blätter hinter der Eule mit dem Gaußschen Weichzeichner bearbeitet wurden.

Die Schatten der Eule und der Blätter wurden mittels zusätzlicher Einstellungsebenen über dem Tisch hinzugefügt. »Hier habe ich durch eine Maske selektiv den Farbton und die Sättigung verändert und so die nötige Schattierung unter den Blättern erzeugt.«

Als Grundlage für die Zeichnung hat Andreas die Eule etwas zurechtgeschnitten, denn »das Layout muss grundsätzlich stimmen, auch wenn letztendlich noch nicht klar ist, ob in der Zeichnung Elemente gespiegelt werden. Nur so passen Zeichnung und Fotocollage am Ende wirklich zusammen.« Dann hat er die Eule freigestellt und ohne den Hintergrund in der Creative Cloud-Bibliothek gespeichert, um das Motiv danach problemlos in Adobe Photoshop Sketch  öffnen und zeichnen zu können.

 

Das Motiv der Eule diente Andreas als Basis, mit der er schnell eine grobe Skizze anlegte. Danach diente das Foto nur noch der Überprüfung der korrekten Farbgebung und kleinerer Details. Die Zeichnung entstand somit vergleichsweise frei und konnte aus Adobe Photoshop Scetch per Bibliothek ganz einfach wieder zurückgeschickt und in Photoshop CC geöffnet werden.

Dort wurde dann das Foto gegen die Zeichnung ausgetauscht. Um die Eule noch mehr in den Fokus zu rücken, kam ein weiteres Mal der Tilt-Shift-Filter zum Einsatz. Dadurch erscheinen die Blätter und der Tisch nur noch auf Höhe der Eule scharf und es entstand ein weiterer unscharfer Bereich im Vordergrund.

Mit einer Ebene in Orange fügte Andreas eine leichte Vignette hinzu. Die Farbe sollte dabei später nur an den Außenkanten sichtbar sein, was mit einer auf «linear nachbelichtetet« gesetzen Maske realisiert wurde. Darüber hinaus gestaltete er die Schatten noch dunkler, wodurch die Eule noch deutlicher in den Fokus rückte. Auch an ihr wurden letztlich noch ein paar kleinere Unschärfen hinzugefügt.

Nach all diesen Schritten war die Illustration so gut wie fertig. Um die Zeichnung handgemachter wirken zu lassen und besser mit den Fotos zu verbinden, wurde eine Papiertextur von Adobe Stock genutzt, die zunächst per »Multiplizieren« auf die komplette Zeichnung angewendet wurde. Mit Hilfe einer Maske hat Andreas die Struktur dann in den dunklen Bereichen stärker und in den hellen Bereichen schwächer durchscheinen lassen.

Durch den letzten Schritt hat Andreas die Eule noch imposanter wirken lassen. Dafür kopierte er das fast finale Motiv und legt es als oberste Ebene an. Mittels einer weiteren Maske, eingestellt auf «Multiplizieren«, entstand so die finale Vignette, welche die Kanten hervorhebt und betont. Durch diesen Schritt wurde das fertige Motiv nach außen noch einmal dunkler und der Fokus lag nun voll im Zentrum auf der landenden Eule.

 

 

Wir hoffen, das Tutorial hat euch gefallen – und wir danken Andreas Preis dafür, dass er uns seine Schritte zum Artwork verraten hat. Weitere Werke von sich präsentiert der Designer auf seiner Website und in seinem Adobe Stock-Portfolio

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