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Für’n Arsch: Mit Goldeimer Klopapier gegen Rassismus

Die Goldeimer-Aktion #RassismusIstFürnArsch sucht Kreative, die das erste Klopapier gegen Rassismus gestalten. In der Jury sitzen u.a. Joy Denalane und Samy Deluxe.

Man kann geteilt über das knackige »für’n Arsch« im Titel der Kampagne von Goldeimer sein, dem sozialen und zu 100 Prozent recycelten Toilettenpapier aus Hamburg. Aber das Anliegen ist überwältigend gut.

Als Teil von Viva con Aqua, der großartigen Initiative des ehemaligen Mittelfeldspielers Benjamin Adrion vom FC St. Pauli, setzt sich Goldeimer seit vielen Jahren für soziale Belange ein.

Jetzt hat es Rassismus den Kampf angesagt und in einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion mehr als 279.000 Euro von 5246 Unterstützer:innen gesammelt, um das erste Antirassistische Klopapier zu produzieren.

Das Ziel: 100.000 Klopapier-Packungen von deren Verkauf 100.000 Euro an Antirassismus- und Empowerment-Workshops gespendet werden – und zugleich Aufklärung auf der Toilette betrieben wird.

Design-Contest mit gutem Zweck

Auf den Packungen wird es zudem Anregungen geben, sich »mit rassistischen Verhaltensweisen, Weißen Privilegien, strukturellem und institutionellem Rassismus« auseinanderzusetzen.

Was jetzt noch fehlt, ist das passende Design des Klopapiers selbst.

Deswegen wurde ein Design-Contest zu #RassismusIstFürnArsch ausgeschrieben.

Dem Gewinner winken nicht nur der Abdruck seiner Motive auf 100.000 Klopapieren, sondern auch eine Siegerprämie von 2000 Euro und zahlreiche andere Benefits. Auch der zweite und dritte Platz werden bedacht und auch weitere Gewinner.

In der Jury, die das Siegermotiv auswählt, sitzt ein Who-is-Who großarartiger Künstler:innen von Joy Denalane über Samy Deluxe, Aminata Belli, Natasha Kimberley (Bild oben), Roger Rekless und viele andere.

Einsendeschluss ist der 1. Februar 2021.

Illustration zum Design-Contest von Justus von Karger

 

 

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