Porträt: Christina Körte, Fotografin

PAGE gefällt...: die Fotografie von Christina Körte. Sie mag Nichtorte, Überraschungsmomente und vor allem Menschen – und statt in Retusche zu versinken, pulsieren ihre Arbeiten vor Energie.



Name Christina Körte

Location Hamburg

Web www.christinakoerte.de

Start Mit 8 Jahren bekam ich meine erste eigene Kamera zum Geburtstag geschenkt, eine Kodak Disc 4000 – mit eben einer Disc als Film. Schon kurze Zeit später folgte eine alte Rolleiflex meines Großvaters, der auch Fotograf war. Nach dem Abitur studierte ich 1 Jahr an der Kunstgewerbeschule in Basel, wo sich schnell herausstellte, wo mein Weg hinführte: nach einem Praktikum bei einem Portrait-und Reisefotografen in Weil am Rhein studierte ich 6 Jahre an der Fachhochschule Dortmund Fotodesign und schloss nach einem Auslandssemester in Nottingham 2004 als Dipl. Designerin ab. Als Einstiegshilfe in die Selbstständigkeit und bei der Akquise half mir mein 2005 erschienenes Fotobuch: »Eigentlich sind wir anders« (Werd Verlag).

Stil Das Wichtigste für mich ist, dass Bilder Geschichten erzählen. Ich mag gerne Überraschungsmomente und das Fehlerhafte, bzw. das nicht ganz Perfekte, ein Foto muss leben und darf nicht totretuschiert werden. Mich interessieren inszenierte und komponierte Bilder, denen man die Inszenierung nicht ansieht. Ansonsten immer wieder Neues ausprobieren und neugierig bleiben.

Lieblingsmotive Bevorzugt Menschen in allen Facetten. Am liebsten tauche ich in deren verschiedene Welten ein, beobachte sie und versuche das herauszufiltern, was die Person ausmacht. Auf Reisen interessieren mich eher die auf den ersten Blick nichtssagenden Orte, Nichtorte eben. Gerne lasse ich mich auch einfach treiben und schaue, was passiert.

Inspiration Begegnungen mit Menschen, die mich in irgendeiner Weise bewegen, auf Reisen, in fremden Ländern und vor der Haustür. Reisen ist sowieso die größte Inspirationsquelle für mich. Ein visuelles Skizzenbuch hilft mir dabei, die Ideen, Örtlichkeiten, Anregungen und Fragmente zu sammeln. Außerdem blättere ich in allen möglichen Magazinen, Bildbänden, Portfolios und gehe in Ausstellungen. Ich bin ein begeisterter Fan von Annie Leibovitz und Werner Bischof.

Technik Zur Zeit fotografiere ich fast außchliesslich digital, eine kleine Ausnahme: meine selbstgebaute Lochkamera mit Rollfilmrückteil. Bei der Lichtsetzung bin ich überhaupt nicht festgelegt: ich nutze gerne das vorhandene Licht, arbeite aber auch oft mit künstlichen Lichtquellen, Blitzanlagen, Dauerlicht oder mit entfesselten Aufsteckblitzen (bevorzugt auf Reisen), je nach Stimmung und Atmosphäre.

Kunden Brigitte, Die Zeit, Myself, Focus, Go Sixt, ringzwei, Bitburger, Edel, Körber Stiftung, BMW Magazin, Aida Cruises, Citibank, Cinestar, Szene Hamburg, Altona Magazin, Handelsblatt, SPD, Süddeutsche Zeitung Edition, Vattenfall

Agent noch keinen. Wer möchte?

Fatih Akin

Frank Spilker, Sänger DIE STERNE

Buenos Aires


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2 Kommentare


  1. Maren

    Bravo!


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