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Schnell, direkt, cool: Mutabor macht »Local Heroes« durch mutiges Storytelling sichtbar

Was erwarten lokale Marken von ihrer Agentur? Und wie arbeiten Kreative mit ihnen zusammen? Fragen wie diesen ging die Hamburger Markenagentur Mutabor gemeinsam mit ihren Kunden beim Brand Talk zum Thema »Local Food Brands« auf den Grund.

Fünf Personen sitzen auf einer Bühne in einer Diskussionsrunde („Brand Talk – Local Food Brands“) und sprechen miteinander. Eine Person hält ein Mikrofon, während die anderen zuhören. Hinter ihnen zeigt ein großer Bildschirm den Titel der Veranstaltung und visuelle Beispiele von Marken. Im Vordergrund stehen ein kleiner Tisch mit Wassergläsern sowie ein Moderator mit Mikrofon.
Brand Talk bei Mutabor, von links nach rechts: Claas Habben (Beisser), Karl Niehusen (Hummer Pedersen), Ipek Molvali (Mutabor Packaging), Carsten Röhr (Ramenfaktur), Heinrich Paravicini (CCO Mutabor)

Qualität und Hochwertigkeit bis ins kleinste Detail zeichnen die Brands aus, die Mutabor Ende April zur Talkrunde mit CCO Heinrich Paravicini als Moderator eingeladen hat. Im Gespräch mit  drei Geschäftsinhabern und Gründern standen die Besonderheiten kleiner Food Marken mit regionalem Bezug im Fokus. »Es ist reizvoll, mit lokalen Marken zu arbeiten«, sagt Ipek Molvali, Leiterin der Packaging Unit. »Wir sprechen mit den Inhabern, ohne Umwege über die Marktforschung  – das macht die Entscheidungen schnell und direkt. Die Local Heroes sind meist mutig und offen für neue Ideen.«

Corporate Design als Chefsache

Aus der traditionsreichen Hamburger Fleischerei »Beisser« hat Mutabor eine innovative Marke gemacht, mit Wiedererkennbarkeit in allen Touchpoints. Als Beisser die Wurstmarke »Hamburger Jungs« übernahm, entstand auch dafür eine coole und wertige Identität mit Retrocharme. An der Zusammenarbeit wertschätzt Geschäftsführer Claas Habben, dass Mutabor »Ideen spontan und zuverlässig verwirklicht.«

Zwei vakuumverpackte Würstchen-Packungen der Marke „Hamburger Jungs“ liegen auf einem Holzbrett im Freien. Eine Packung enthält „Smoked Beef Griller“, die andere eine „Mini Mix“-Auswahl mit hellen und dunkleren Würstchen. Die Verpackungen sind mit blauen Etiketten gestaltet und von Gras und Sonnenlicht umgeben.
Packaging Hamburger Jungs: Retro-Design mit Lokalkolorit

Auch Hummer Pedersen ist eine Institution in Hamburg. Obwohl der Schwerpunkt im Großhandel liegt, war die Marke vor allem für ihr Restaurant bekannt. Karl Niehusen, Geschäftsführer des Unternehmens, wünschte sich deshalb ein Rebranding, das diese Außenwirkung korrigiert. Der neu ausgerichtete Auftritt präsentiert sich modern mit maritimen Wurzeln und einem roten Hummer als Herzstück, den Mutabor zum modularen Muster weiterentwickelt hat. Die Kreativen haben ihm »neue Wege aufgezeigt und geholfen zu erfahren, was ich will und was ich nicht will.«

Grafische Darstellung in kräftigem Rot auf hellem Hintergrund: zentral eine stilisierte Garnele, umgeben von großer Typografie mit den Worten „HUMMER“, „PETERSEN“ sowie seitlich „SEIT 1879“ und „HAMBURG“.
Logo mit Hummer, von Mutabor modern interpretiert und zum modularen Muster weiterentwickelt

Launiges Spiel mit Klischees

Die dritte lokale Food Marke feiert handgefertigte Ramennudeln als japanisch-bayerische Fusion. Kurz nach der Corona Pandemie in München gegründet, hat die Ramenfaktur damit zu kämpfen, dass es in Deutschland mittlerweile Ramen-Maschinen zu kaufen gibt. Daher sah Gründer Carsten Röhr den Need zum schnellem Aufbau seiner B2B Marke mit einem starkem Instagramkanal. Mutabor konnte beim Design viel ausprobieren und mit bayrischen Klischees spielen, die Typografie ist von der Biegsamkeit der frischen Nudeln abgeleitet. Kunde und Agentur haben »Spaß in jeder Phase des Projekts«. Als ehemaliger Inhaber einer Designagentur lässt sich der Gründer nun auf Augenhöhe von Mutabor inspirieren.

Werbeplakat mit historischem Gemäldemotiv: Drei Menschen sitzen in einer Stube am Fenster und essen gemeinsam aus einer Schale. Darüber liegt in großer gelber Typografie der Text „ONE BOWL. ONE SOUL.“ sowie eine geschwungene Linie. Unten ist das Logo „Ramenfaktur – One Bowl. One Soul.“ platziert.
Die Ramenfaktur Poster spielen mit japanisch-bayrischen Klischees

Ein kleines Unternehmen zu führen sieht Claas Habben als Plus durch den direkten Kontakt zu den Menschen, die seine Produkte kaufen. »Lokal heißt auch nahbar«, sagt Claas Habben. »Ein Riesenvorteil ist auch, dass wir schneller und direkter Entscheidungen treffen können«, ergänzt Karl Niehusen. Carsten Röhr ist selbst täglich unterwegs, um für seine Ramenfaktur zu werben. Eine Marke die Geschichten erzählt und gutes Packaging sind für ihn dabei essentiell.

»Ich glaube an Storytelling«, bestätigt ihn Ipek Molvali. »Eine starke Marke hilft den Local Heroes beim Erzählen ihrer Geschichten und transportiert das Produkt zu den Menschen. Ein authentisches Branding sorgt auch für bessere Sichtbarkeit der lokalen Produkte neben den Big Playern im Supermarkt.«

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