Panamericana-iPad-App

Können iPad-Apps zum neuen, auch kommerziell funktionierenden Medium für die Reportagefotografie werden? Kadir van Lohuizen probiert es auf einer Fahrt auf der Panamericana aus.



Können iPad-Apps zum neuen, auch kommerziell funktionierenden Medium für die Reportagefotografie werden? Kadir van Lohuizen probiert es auf einer Fahrt auf der Panamericana aus.

In der Printwelt kommen der Reportagefotografie schon seit geraumer Zeit die Plattformen abhanden, den Reportagefotografen fehlt das Geld für umfangreichere Trips. Bieten da iPad-Apps eine Alternative? Das Projekt »Via PanAm« des vielfach ausgezeichneten Fotografen Kadir van Lohuizen – einem der Gründer der Fotografenagentur Noor – zeigt Perspektiven auf. Vierzig Wochen lang will er vom südlichsten Chile 28000 Kilometer bis Alaska reisen. Mit einer nur 2,99 Euro teuren iPad-App lässt sich die Fahrt mitverfolgen.

In Chile, Argentinien und Bolivien war Kadir van Lohuizen schon. In Bolivien traf er nicht nur den sozialistischen Präsidenten Evo Morales, der 2006 zum ersten indianischstämmigen Präsidenten des Andenstaates wurde. Er fotografierte auf 4200 Meter Höhe auch eine unwirtliche Salinenlandschaft, in der Lithium abgebaut wird (siehe oben), das als leichtestes Metall der Welt als das »Gold des 21. Jahrhunderts« gilt und bekanntlich auch in den Akkus von iPads enthalten ist. Manche Impressionen hält der Fotograf auch in beeindruckenden »living stills« auf Video fest. Kurz, die von der auf digitale Fotoprojekte spezialisierten Non-Profit-Organisation Paradox realisierte App ist absolut sehenswert. Die Bildergalerie gibt eine Preview.


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