PAGE online

Crossfire Hurricane: Rum der Rolling Stones im neuen Look

Crossfire Hurricane: Eine Zeile aus Jumpin’ Jack Flash gab dem Rum der Rolling Stones seinen Namen. 2023 auf den Markt gekommen, hat Fred & Farid ihn jetzt mit einem neuen Markenauftritt versehen – und dabei spielt nicht nur Rock’n’Roll, sondern auch Typografie eine Rolle.

Jamaica und die Rolling Stones, das ist eine besondere Beziehung. 1972 zogen sie sich dorthin zurück, um etwas Ruhe vor dem Erfolg und der Welt zu haben – und kehrten seitdem immer wieder zurück.

Bis heute hat Keith Richards dort ein Zuhause und Mick Jagger erinnert regelmäßig an die Zeit in Steer Town und daran, wie sie tief in Musik und Kultur eintauchten.

Deswegen ist es kein Zufall, dass die Destillate ihres Rums Crossfire Hurricane aus den vier berühmtesten Brennereien Jamaikas kommen.

Fred & Farid New York haben den Premium-Rum jetzt mit einem neuen Markenauftritt versehen, der genau diese Zeit in den 1970er Jahren in den Mittelpunkt stellt – und mit Musik versieht.

Jenseits des Algorithmus

Prägend für das Branding sind Schallwellen, wie sie aus einem Lautsprecher kommen. Sie umgeben das berühmte Stones-Zungenlogo und werden zudem in der kreisrund angeordneten Typografie des Logos zitiert. Gesetzt in der Arpona Bold mit ihren kurzen aber kräftigen Serifen.

Wild und bunt wirken die Plakate, die ikonische Konzertbilder der Stones aus den 1970ern mit jamaikanischer Postergestaltung der Seventies verbinden – und die gleichzeitig auch animiert sind. Und dabei auf ganz eigene Weise Vergangenheit und das Heute verbinden.

Und sich so an eine jüngere Generation von Rum-Trinker:innen wenden wollen. Und dabei haben Fred & Farid noch eine besondere Botschaft.

Mit dem Blick auf die ikonische Zeit der Stones auf Jamaica wollen sie eine Art der kulturellen Begegnung ins Zentrum rücken, die heute nur noch selten möglich ist. Nämlich, dass man eher zufällig in eine fremde Umgebung katapultiert wird und so in Fremdes eintaucht.

»Heute wachsen Menschen heran, ohne jemals etwas außerhalb ihres Empfehlungsalgorithmus entdeckt zu haben«, heißt es von den Kreativen.

Dabei geht es ihnen aber keineswegs um Nostalgie, wie sie betonen, sondern darum, daran zu erinnern, dass die bedeutendsten kulturellen Momente außerhalb des Feeds entstehen.

Das ist ein interessantes Konzept. Aber interessieren sich jüngere Generationen überhaupt für die Stones? Ganz abgesehen davon, dass doch gerade auch ihr Alkoholkonsum immer mehr zurückgeht.

Aber dann gibt es natürlich immer noch die alteingesessenen Stones-Fans, die den Retrolook schätzen, sich zurückerinnern – und ein Glas Rum dazu trinken.

 

 

 

Produkt: Download PAGE - Modernes Corporate Design - kostenlos
Download PAGE - Modernes Corporate Design - kostenlos
Die wachsenden Herausforderungen für Designer bei der Gestaltung von Identitäten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dich auch interessieren