Der erste 3-D-Printing-Fotoautomat

»Omote 3D« nennt sich ein Unikum, das ab dem 24. November im Ausstellungsraum »Eye of Gyre« in Harajuku, Tokio, zu sehen ist: ein 3-D-Printer, der Porträts in Form von Miniatur-Figuren macht.



Bild Omote 3D

 

Was auf den ersten Blick aussieht wie das neueste Projekt von Slinkachu ist tatsächlich ein neuer Ansatz, 3-D-Printer kreativ einzusetzen: »Omote 3D« ist der erste ‚Fotoautomat‘, der kein fotografisches Porträt, sondern eine Miniaturfigur des Modells ausspuckt.

Das Projekt hat das japanische Kreativlabor Party entwickelt, das aus den fünf Kreativdirektoren Naoki Ito, Morihiro Harano, Qanta Shimizu, Hiroki Nakamura, und Masashi Kawamura besteht. Im Ausstellungsraum »Eye of Gyre« im hippen Stadtteil Harajuku in Tokio bieten sie vom 24. November bis zum 14. Januar 2013 allen Interessierten die Möglichkeit, eine Miniatur-3-D-Figur von ihnen zu erstellen. Der Prozess läuft in drei Schritten ab: Zuerst macht das Team mit einem 3-D-Scanner einer Aufnahme der Personen – dabei werden ihre Körper innerhalb von 15 Minuten komplett gescannt. Im Anschluss verarbeitet ein spezielles Computerprogramm die Daten mit allen Details und gibt sie schließlich an den 3-D-Farbdrucker weiter, damit dieser eine Figur druckt.

Zur Auswahl stehen Miniaturfiguren in drei verschiedenen Größen: 10 cm (zum Preis von 21.000 Yen), 15 cm (32.000 Yen) oder 20 cm (42.000 Yen). Wer teilnehmen möchte, muss sich im Voraus für den »3-D-Fotoautomaten« anmelden.

Bild Omote 3D
Bild Omote 3D

Screenshot der Webseite zum Projekt: Vom 3D-Scan zur Figur

 

 

Bild Omote 3D

 

 

Bild Omote 3D


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