Neuer Auftritt für Swipe

Die Hamburger App-Entwickler haben eine neue Geschäftsausstattung – entwickelt von Bräutigam & Rotermund.



Bild Geschäftsausstattung Swipe

Das Hamburger Studio Swipe hat sich auf die Entwicklung von iPad Apps spezialisiert. Zuletzt kreierten sie unter anderem die »Lingua Digitalis« App für Mutabor. Jetzt hat Swipe einmal selbst etwas Neues bekommen: einen neuen Markenauftritt, der gleich auf der Geschäftsausstattung umgesetzt wurde. Das Design stammt von Stefan Bräutigam und Tim Rotermund, alias Bräutigam & Rotermund.

Besonders wichtig war Jürgen Alker und Sven Schmiede von Swipe ein neues Icon, das die Geste »swipe« klar und prägnant darstellt. »Wir wollten aber keine Wort-Bildmarke, sondern beides getrennt. So kann man entweder das Icon oder das Typo-Logo verwenden. Oder natürlich beides, aber nie nah beieinander.«, sagt Jürgen Alker.

Die Typografie sollte modern und seriös wirken – die Swipe-Geschäftsführer entschieden sich für den Font »Atlas Typewriter«, den Kai Bernau und Susana Carvalho vergangenes Jahr entwickelt hatten.

Der neue Markenauftritt kommt bereits auf der Swipe-Geschäftsausstattung zum Einsatz. Für die Visitenkarten wählte Swipe das »350 gr/qm Extra« Papier von Lakepaper –  zwei mal gegeneinander kaschiert. So entstand ein einizigartiges 700 Gramm Papier. Die Karten ließen sie vorder- und rückseitig auf einem Heidelberger Tiegel im Letterpress drucken – und gaben ihnen als Eyecatcher einen Farbschnitt in Neongelb.

»Die Neonfarbe war die größte Herausforderung. Unser Anspruch an die Leuchtkraft des Neongelb waren die Marker von Stabilo – dieses Ergebnis ist allerdings nicht mit der herkömmlichen Palette von Pantone zu erzeugen.«, erläutert Jürgen Alker. »Letztendlich haben wir ein Leuchtpigment auf wasserlöslicher Basis für den Farbschnitt benutzt. In dieser Zusammenstellung leider ungeeignet für den Druck im Offsetdruck, sprich für Briefbogen und Umschläge.«

Also mussten Briefbögen und Umschläge in einem anderen Verfahren produziert werden: Das Swipe-Team mischte Leuchtpigmente aus dem Künstlerbedarf in ein Lasuroffsetweiß. Nach insgesamt vier Druckdurchgängen erhielten sie die leuchtende Farbe, die sie sich wünschten.

In der Galerie sehen Sie das Ergebnis.


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