Einfaches Prinzip, riesige Wirkung: Splitscreen-Video, das gerade gefeiert wird

Die Erde als Spaghetti-Bowl, Berge, die gebügelt werden, Elefanten mit Schmetterlingsflügeln: Das verblüffende Splitscreen-Video zu »Go up« von Cassius ft. Pharell Williams und Cat Power sorgt für Furore.



Der französische Regisseur Alex Courtès hat für U2 gedreht, Franz Ferdinand und die White Stripes – und für den neuen Song »Go Up« von Cassius ft. Pharell Williams und Cat Power hat er sich ganz auf bereits existierendes Material verlassen und es ganz neu zusammengesetzt.

Das Prinzip ist simpel: Teile den Videoscreen horizontal und lasse ihn in den beiden Hälften zusammentreffen, was nicht zusammengehört.

Wie Courtès das arrangiert, ist allerdings beachtlich. Auf verschiedene Art und Weise lässt er die Bilder erstaunliche Symbiosen eingehen. Ein Mann bügelt dabei auf den verschneiten Alpen, ein Kind zeichnet mit Kreide einen Strich, der den Mittelstreifen einer Autobahn weiterführt, Audiokassetten verwandeln sich in Autoräder, Düsenjets in Fliegen, eine Telefonistin hat Katzenohren und ein Elefant plötzlich Schmetterlingsflügel.

Nur scheinen dem Franzosen dann irgendwann die Ideen ausgegangen zu sein und stattdessen verlässt er sich auf nackte Frauenhintern. Das ist dann gar nicht mehr stylisch und cool, eher ein abgehangenes Relikt aus den 90ern und der Verzicht darauf wäre eindeutig mehr gewesen.

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